FPÖ-Deimek: Versucht sich der VCÖ jetzt als geopolitischer Akteur?

Probleme der Welt lassen sich nicht beim Tanken lösen

Wien (OTS) - "Der Verkehrsclub Österreich versucht sich offenkundig im Bereich der Geopolitik - jene Staaten, aus denen wir unsere Erdölimporte beziehen, werden für ihre innenpolitischen Verhältnisse kritisiert. Was hat das mit einem österreichischen Verkehrsclub zu tun? Tritt der VCÖ hier als Lobbyist oder als gemeinnütziger Verein auf?", fordert FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek einmal mehr eine Trennung von Lobbying und Gemeinnützigkeit.

"Was die innenpolitischen Gegebenheiten von Österreichs wichtigsten Erdöllieferanten einen mit österreichischem Steuergeld subventionierten Mobilitätsclub angehen sollen, weiß ich nicht -ÖAMTC und ARBÖ setzen jedenfalls gravierend andere Schwerpunkte", zeigt sich Deimek verwundert. "Es wäre aber interessant zu wissen, ob der VCÖ hier als Lobbyist oder als NGO auftritt", ergänzt Deimek und kritisiert einmal mehr die "Zwittergestalt" des Vereins.

"Wir bekennen uns alle zu gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber es kann nicht sein, dass jetzt die Probleme der Menschheit an der Zapfsäule gelöst werden sollen. Das geht zu weit", kritisiert Deimek den Verein rund um Geschäftsführer Willi Nowak. Die Kirche müsse im Dorf gelassen werden. "Wenn der VCÖ jetzt auch noch die Pressefreiheit global vorantreiben möchte, dann klingt mir das einerseits nicht nach der Agenda eines Verkehrsclubs und andererseits - obwohl es sicherlich ein hehres Motiv ist - etwas nach Selbstüberschätzung. Der VCÖ wird wohl kaum als geopolitischer Akteur wahrgenommen", so Deimek.

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