DAC-Vorsitzender Solheim: "Please, more of the same!"

OECD lobt Österreichs Gesamtstrategie im Bereich der EZA

Wien, 17. Jänner 2015 (OTS) Alle fünf Jahre wird die österreichische Entwicklungszusammenarbeit (EZA) von Mitgliedern aus dem Entwicklungsausschuss (DAC) der OECD überprüft. Im Jahr 2014 haben Deutschland und die Schweiz eine sogenannte peer-review für Österreich erstellt und kamen zu einem durchwegs positiven Ergebnis, welches vom DAC-Vorsitzenden Solheim vorgestellt worden ist.

Abg. z. NR Dr. Franz-Joseph Huainigg, Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit der ÖVP, resümiert: "Der OECD-Bericht hebt hervor, dass die intensivere Einbindung des Privatsektors
durch Wirtschaftspartnerschaften einen Fortschritt in der österreichischen EZA darstellt. Weiters wurde Österreich als zuverlässiger Partner gelobt. Unsere Partnerländer schätzen die Zusammenarbeit und bestätigen, dass die österreichische EZA vor Ort wirkt." Eric Solheim, Vorsitzender des DAC, hob bei der Präsentation der peer-review eine dritte positive Entwicklung besonders hervor. Das neue Dreijahresprogramm der österreichischen EZA wird im Sinne einer Gesamtstrategie unter Einbeziehung aller relevanten Stakeholder erarbeitet. "Politikkohärenz ist BM Sebastian Kurz ein zentrales Anliegen. Mit der Erstellung des neuen Dreijahresprogramms als partizipativen Prozess zeigt sich die OECD zufrieden, da ihre Forderung der peer-review 2009, nach einer Gesamtstrategie damit umgesetzt wird. Dieser wichtige Dialog-Prozess mit allen AkteurInnen der EZA muss fortgesetzt werden. BM Kurz ist der turn-around gelungen, wir sind auf dem richtigen
Weg!", sagt Huainigg.

Solheim lobte die Qualität der österreichischen EZA, kritisierte aber die zur Verfügung stehenden Mitteln. Er forderte, dass Österreich "more of the same" machen sollte und das ist unweigerlich mit einer Erhöhung des Budgets verbunden. Huainigg sagt abschließend: "Österreich ist ein geschätzter Partner in der EZA und bringt besonderes Know-How ein, speziell im Bereich der Wasserversorgung, der Rechtsstaatlichkeit, der Friedenssicherung
und der humanitären Hilfe. Dies haben wir zu einem großen Teil der engagierten NGO´s zu verdanken. Auch wenn Österreich ein vergleichsweise kleines Land mit einem geringen Budget für EZA ist, sind wir sehr effektiv, sollten uns aber mehr zutrauen und ‘leadership’ übernehmen!"

Der gesamte Bericht ist öffentlich zugänglich unter:
www.oecd.org/dac/peer-reviews/peer-review-austria.htm

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