NEOS: Verkehr im Großraum Wien braucht eine zuständige Adresse

NEOS Vorschlag: überregionale strategische Planungsgemeinschaft Meinl-Reisinger begrüßt Forderung nach Kernzonenausweitung

Wien (OTS) - Der Zuzug nach Wien und die steigende Zahl der Pendler aus dem Umland stellen die Stadt vor große Herausforderungen. Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln und innovativen Mobilitätsangeboten hinkt dieser Entwicklung stets hinterher. "NEOS begrüßt die Forderung der Grünen, die Kernzone 100 auszuweiten, allerdings wird die Idee bald wieder in der Schublade verschwinden, weil weder Wien noch Niederösterreich die Kosten übernehmen wollen", befürchtet Beate Meinl-Reisinger, NEOS-Wien-Landessprecherin. "Solche überregionalen Verkehrsfragen können aber nicht mit der alten Logik der Regionalkaiser gelöst werden. NEOS hat deshalb einen Vorschlag für eine Planungsgemeinschaft ausgearbeitet, die Verkehrsfragen als überregionale Stelle strategisch löst."

Das NEOS-Konzept, das von den Mitgliedern im vergangenen Jahr ausgearbeitet wurde, sieht einen VOR "neu" vor, der als integrierter Verkehrsdienstleister agiert und Planung, strategischen Infrastrukturausbau, Tarifgestaltung, Leistungsbestellung und Abrechnung übernimmt. "Anstatt der üblichen Packelei zwischen den Parteien, bei der immer politisches Kalkül im Vordergrund steht, behält die Planungsgemeinschaft die Entwicklung der Gesamtregion im Auge, unabhängig von politischen Grenzen", erläutert Beate Meinl-Reisinger. "Die Reform des VOR und die Zusammenlegung der Verkehrsbünde hängt seit Jahren in der Schleife. Für den VOR ‚neu‘ könnte man den Zürcher Verkehrsverbund als Vorbild nehmen."

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