ORF III am Wochenende: Doku-Sechsteiler „Hitlers Krieger“, „Erlebnis Bühne“-Abend mit Rolando Villazón

Außerdem: „Kleinkunst“ mit „Heilbutt & Rosen: Endstation Tobsucht“ und Operettenverfilmung „Der Zigeunerbaron“

Wien (OTS) - Adolf Hitlers Macht stützte sich nicht zuletzt auf den Beistand fähiger Gehilfen, die an seiner Seite das Kriegsgeschehen lenkten. Die sechsteilige Doku-Reihe "Hitlers Krieger" beleuchtet die Karrieren einiger jener Männer, die im Zweiten Weltkrieg taten "was ihnen befohlen worden war". Die ORF-III-"zeit.geschichte" zeigt am Samstag, dem 17. Jänner 2015, die ersten drei Folgen: "Keitel - Der Gehilfe" (20.15 Uhr), "Rommel - Das Idol" (21.00 Uhr) und "Canaris -Der Verschwörer" (21.45 Uhr). Im Anschluss spielen um 22.35 Uhr in der "Kleinkunst"-Sendeleiste Theresia Haiger und Helmuth Vavra als Heilbutt & Rosen in "Endstation Tobsucht" Szenen einer Ehe nach - ein komischer wie musikalisch ansprechender Abend.

Am Sonntag, dem 18. Jänner, leitet "Operette sich wer kann" um 17.20 Uhr mit der Verfilmung von Johann Strauss' "Der Zigeunerbaron" aus dem Jahr 1973 den musikalischen Abend ein. Unter der Regie von Arthur Rabenalt sind u. a. Ivan Rebroff und Siegfried Jerusalem zu sehen. Der "Erlebnis Bühne"-Abend steht dann ganz im Zeichen des sympathischen Startenors Rolando Villazón, der am 17. Jänner mit der Premiere seiner Regiearbeit für "Viva la Mamma" sein Volksoperndebüt gibt. Im Künstlerporträt "Rolando Villazón - Mein Mexico" führt der vielseitige Sänger um 19.10 Uhr musikalisch durch sein Heimatland, bevor er im Hauptabend um 20.15 Uhr an der Seite von Alexia Voulgaridou in Puccinis "La Bohème" zu sehen ist. Die erfolgreiche Bregenzer Inszenierung aus dem Jahr 2001 glänzt dabei besonders durch das originelle zeitgenössische Bühnenbild.

Samstag, 17. Jänner: "zeit.geschichte" mit "Hitlers Krieger" (ab 20.15 Uhr) und "Kleinkunst" mit "Heilbutt & Rosen: Endstation Tobsucht" (22.35 Uhr)

Wilhelm "Keitel - Der Gehilfe", Nazi-Feldmarschall und später Angeklagter vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal, war der Prototyp des willfährigen, devoten Generals im Dienste des Diktators. Doch als Chef des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW) war er auch der entscheidende Helfer bei der Verstrickung von Soldaten in das mörderische Wesen des Regimes.
Folge zwei der Reihe "Hitlers Krieger" - "Rommel - Das Idol" (21.00 Uhr) - widmet sich danach der Legende vom "Wüstenfuchs", dem Feldherrn des "Afrika-Korps" Erwin Rommel, den die NS-Propaganda zu einem Mythos stilisierte und den Hitler zum jüngsten Feldmarschall der Wehrmacht beförderte. Mit Aussagen von Familienmitgliedern und Weggefährten zeigt der Film jedoch auch, wie Rommel in den Strudel eines Krieges geriet, den er nicht durchschaute und der ihn schließlich das Leben kostete.
Der Spionageapparat von Wilhelm "Canaris - Der Verschwörer" (21.45 Uhr) in Folge drei galt schließlich als Hitlers "Wunderwaffe" an der unsichtbaren Front der Geheimdienste. Durch seine Kontakte zu den Verschwörern gegen das Hitlerregime und seine Ermordung im Konzentrationslager wurde er allerdings zu einer Symbolfigur des militärischen Widerstandes.
Am Samstag, dem 31. Jänner, zeigt die ORF III-"zeit.geschichte" die Teile vier bis sechs von "Hitlers Krieger" - über Erich von Manstein, Friedrich Paulus und Ernst Udet.

Sonntag, 18. Jänner: "Erlebnis Bühne"-Abend mit Rolando Villazón -Künstlerporträt und "La Bohème" (ab 19.10 Uhr)

In der Hommage an seine Heimat, "Mein Mexico", singt Rolando Villazón auf seinem Weg quer durch das Land die schönsten mexikanischen Lieder, wie "Bésame mucho", "Noche de ronda", und "Solamente una vez". In den ausdrucksstarken Bildern von Peter Schönhofer und dank der charismatischen Persönlichkeit Villazóns verschmelzen Musik und Landschaft zu einer Einheit, die bleibenden Eindruck hinterlässt. Mit der Inszenierung von Giacomo Puccinis "La Bohème" ist dem britischen Regieduo Richard Jones und Anthony McDonald 2001 in Bregenz schon der zweite große Wurf gelungen. Wie bei ihrem Welterfolg mit Giuseppe Verdis "Maskenball" lassen sie auch in Puccinis Opernklassiker die Handlung auf einer gigantischen Bühnenskulptur spielen: Stark überdimensionale Kaffeehaustische dienen den Sängern als Spielfläche. Die Sehnsüchte der vier jungen Bohemiens erscheinen vor dem Hintergrund unserer heutigen Spaßgesellschaft. Das tragische Liebespaar Rodolfo und Mimi singen Rolando Villazón und Alexia Voulgaridou. Ulf Schirmer dirigierte die Wiener Symphoniker, den Kammerchor Moskau und den Bregenzer Festspielchor. Apropos Villázon: Am Dienstag, dem 20. Jänner, ist der Publikumsliebling um 20.15 Uhr zu Gast bei Barbara Rett im "KulturWerk".

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