Pensionistenverband-Glatz: Österreichs Jahresinflation zeigt: sie ist hausgemacht!

Fast doppelt so hoch wie Deutschland – wirksamere Instrumente gegen „Österreich-Aufschlag“ und Mietkostensteigerungen notwendig

Wien (OTS) - "Die Teuerung in Österreich ist überwiegend hausgemacht", resümiert Pensionistenverbands-Konsumentenschützer Dr. Harald Glatz. "Während es EU-weit deutlich niedrigere Inflationsraten gibt, liegt Österreich mit 1,7 Prozent Jahresinflation vergleichsweise hoch. In Deutschland beispielsweise notiert die Inflationsrate bei 0,9 %, Österreich hat somit eine fast doppelt so hohe Teuerungsrate als unser Nachbarland. Die stärksten Preisschübe gehen von Wohnen, Bewirtungsdienstleistungen und Nahrungsmittel aus. Das kann auch vom index-senkenden günstigen Ölpreis nicht kompensiert werden. Wohnen und Nahrungsmittel sind auch jene Verteuerungen, unter denen vor allem die älteren Menschen verhältnismäßig stärker betroffen sind als andere Gruppen", so Glatz.

So sind die Mieten 2014 um 4 % gestiegen, der tägliche Einkauf um 2,8 Prozent, die Pflegeheime haben sich um 4 Prozent verteuert. "Das trifft die älteren Menschen voll. Deshalb muss hier gezielt angesetzt werden. Wir brauchen wirksame Instrumente zur Bekämpfung des ‚Österreich-Aufschlages‘ in den Supermärkten und Maßnahmen im Mietrecht, um diesen ‚übergebührlichen‘ Preissteigerungen Einhalt zu gebieten. Und selbstverständlich brauchen wir eine spürbare Steuerentlastung wie vom Pensionistenverband gefordert, die dafür sorgt, dass die Menschen mehr Geld im Börsel haben, um sich die Lebenserhaltungskosten leisten zu können!", so der Pensionistenverbands-Vertreter abschließend.

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