AK zur Jahresinflation: ArbeitnehmerInnen müssen dringend entlastet werden!

Runter mit den Mieten und der Lohnsteuer

Wien (OTS) - Die Mieten sind mehr als zwei Mal so stark gestiegen wie die gesamte Jahresinflation. Auch die Lebensmittelpreise liegen mit zwei Prozent deutlich über der Jahresinflationsrate von 1,7 Prozent. "Wie teuer das Leben ist, spüren viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tagtäglich in ihrem Geldbörsel", sagt AK Präsident Rudi Kaske. "Die Luft wird für viele immer dünner. Die Arbeitnehmer müssen dringend entlastet werden", verlangt Kaske. "Die Lohnsteuer muss sinken. Beim Wohnen brauchen wir rasch einen Zeitplan für eine große Mietrechtsreform und eine Offensive im Wohnbau."

"Wohnen muss billiger werden", verlangt Kaske. Eine große Mietrechtsreform muss her: Dafür muss die Regierung rasch einen Zeitplan vorlegen, bis wann ein Ergebnis vorliegen soll. "Die große Mietrechtsreform darf nicht auf den Nimmerleinstag verschoben werden", sagt der AK Präsident. "Es kann nicht sein, dass Mieter und Wohnungssuchende dauernd vertröstet werden."

Konkret verlangt die AK: klare Mietobergrenzen für private Altbau-Mietwohnungen; weg mit den Befristungen; die Betriebskosten müssen sinken; klare Erhaltungsregeln für VermieterInnen für die gesamte Wohnungsausstattung (etwa Elektroleitungen oder sanitäre Anlagen), nicht nur für die Heiztherme; weg mit den MaklerInnengebühren für MieterInnen.

Überdies fordert die AK, im anstehenden Finanzausgleich eine erneute Zweckbindung der Wohnbauförderungsmittel wie auch der Rückflüsse aus bereits begebenen Wohnbauförderungsdarlehen festzulegen.

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0002