Frauenberger: Kein Platz für Homophobie in der Regenbogenhauptstadt!

Wiener Stadträtin fordert die Öffnung der Ehe und Diskriminierungsschutz bei Dienstleistungen

Wien (OTS) - "Homophobie hat in der Regenbogenhauptstadt Wien keinen Platz, das ist die kompromisslose Haltung der Wiener Stadtregierung. Gemeinsam sind wir stark! Setzen wir heute ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung und für Akzeptanz", betont die Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger anlässlich der Kundgebung gegen Homophobie heute Freitag, an der sie auch selber teilnehmen wird.

Die EU-weite Studie der FRA-Grundrechteagentur zur Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgenderpersonen zeigt, dass es weiterhin wichtig ist, gegen Homophobie aufzutreten. Zwei Drittel der Befragten gaben an, es in der Öffentlichkeit nicht zu wagen, die Hand ihres gleichgeschlechtlichen Partners oder ihrer Partnerin zu halten. 18 Prozent fühlten sich innerhalb des letzten Jahres beim Besuch eines Cafés, Restaurants, etc. diskriminiert. "Mein Ziel ist eine Gesellschaft, in der es egal ist, ob jemand lesbisch, schwul, bi oder hetero ist. Wir müssen gegen Homophobie und Transphobie im Alltag auftreten", begründet Frauenberger ihr Auftreten bei der heutigen Kundgebung.

Frauenberger fordert außerdem die völlige rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Gerade der letzte Entscheid des VfGH zur Aufhebung des Adoptionsverbotes habe gezeigt, dass die Durchsetzung gleicher Rechte nicht mehr aufzuhalten sei. Sie verlangt darüber hinaus einmal mehr die Öffnung der Ehe und den Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität auf den Bereich des Zugangs zu Dienstleistungen und Sachgütern auszuweiten. (Schluss)grs

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