WEF Davos- Bundesheer verstärkt Luftraumüberwachung

Luftraumsicherungsoperation "DAEDALUS15" beginnt

Wien (OTS/BMLVS) - Rund 20 Flugzeuge und Hubschrauber und an die 1.000 Soldaten setzt das Bundesheer zum Schutz des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos ein. Vom 20. bis 24. Jänner 2015 befinden sich beinahe durchgehend Flugzeuge im Luftraum über Tirol und Vorarlberg. Grund ist die Sicherung des WEF im nahe gelegenen Davos. In Verbindung mit den Radarstationen am Boden werden unerlaubt in den beschränkten Luftraum einfliegende Luftfahrzeuge identifiziert, abgefangen, aus der Zone eskortiert, abgedrängt oder auch zur Landung gezwungen. Durch diesen Einsatz konnten in den letzten Jahren die Luftraumverletzungen stark reduziert werden. Ziel der Luftraumsicherungsoperation ist es, die Teilnehmer und auch die örtliche Bevölkerung von Davos vor Terroranschlägen aus der Luft zu schützen.
Mit der Schweiz erfolgt ein elektronischer Datenaustausch. Zusätzlich befinden sich Verbindungsoffiziere jeweils im anderen Land.
Piloten, die unerlaubt in die Sperrzone einfliegen, droht ein Verwaltungsstrafverfahren. Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem BM.I.

Geführt wird die Luftraumsicherungsoperation der Streitkräfte aus der "Einsatzzentrale Basisraum" in St. Johann im Pongau.

Die "DAEDALUS15" kostet etwa Euro 350.000.- für Anmietungen und Überstunden. Das Bundesheer erspart sich mit der "DAEDALUS15" eine eigene Luftraumsicherungsübung, die bei weitem mehr kosten würde. Bei einer eigens angelegten Übung kommt nämlich die gesamte Zieldarstellung dazu, die im Fall der "DAEDALUS15" wegfällt.

Die Kosten für den Flugbetrieb werden aus den jährlich für alle Flugzeugtypen zugewiesenen Flugstunden abgedeckt und erfordern somit keine weiteren Zusatzkosten

Rückfragen & Kontakt:

Militärkommando Vorarlbeg
Informations- und Pressestelle
Oberstleutnant Michael Kerschat
Tel.: 0664/622 5905 oder
presse.vorarlberg@bmlvs.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLA0001