Bundespräsident fordert Begnadigung für Raif Badawi

Wien (OTS) - Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hat sich in den letzten Tagen zweimal an die Führung Saudi Arabiens gewandt, um sich für das Leben und die Gesundheit von Raif Badawi einzusetzen.

Zunächst am Montag in einem persönlichen Gespräch mit dem saudi-arabischen Botschafter in Österreich, in dem der Bundespräsident - ausgehend von der österreichischen Position zur Wahrung von Menschenrechten - einerseits auf den humanitären Aspekt dieser unakzeptablen Art der Bestrafung hingewiesen und darüber hinaus betont hat, wie sehr das Schicksal von Raif Badawi die Möglichkeiten des Dialoges erschwere und beeinträchtige.

In weiterer Folge, nämlich am 14. Jänner, hat der Bundespräsident in einem Schreiben an die saudische Staatsspitze ausdrücklich um eine Begnadigung von Raif Badawi ersucht und gebeten, auf die Vollziehung dieser unmenschlichen Strafe zu verzichten.

Es ist zu hoffen, sagte die Sprecherin der Präsidentschaftskanzlei, dass die im Augenblick wichtigste Frage, nämlich eine Wendung im Schicksal von Raif Badawi, zu erreichen, nicht durch die Diskussion anderer Themen beeinträchtigt und erschwert wird.

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