ÖAMTC: 2014 rund 165.000 Anrufe bei Schutzbrief-Nothilfe (+ Foto)

Rund 40.000 Hilfeleistungen erbracht, 2.100 verletzte/erkrankte Personen rückgeholt

Wien (OTS) - Menschen in Not beizustehen und sie bestmöglich zu unterstützen ist seit jeher die Aufgabe der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "2014 erreichten uns 164.856 Hilferufe, das sind im Schnitt 450 Anrufe täglich. Insgesamt wurden rund 40.000 Hilfeleistungen erbracht", schildert Vladimir Sirakov, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Die Bandbreite der Anliegen war auch 2014 wieder sehr groß: hängengebliebene Fahrzeuge, Wildschäden, Pannenhilfe im Ausland aber auch angefallene Arzt- und Behandlungskosten oder Krankenrücktransporte aus dem Ausland. "Für mehr als 2.100 erkrankte oder verletzte Personen organisierte der ÖAMTC einen Heimtransport aus dem In- und Ausland", fasst Sirakov zusammen. "Der Großteil der Rückholungen wurde per Rettungswagen oder Linienflugzeug durchgeführt. 94 Mal kam aber auch der Ambulanzjet zum Einsatz."

Die meisten Hilfeleistungen erbringt der ÖAMTC in Österreich. Dennoch ist die Zusammenarbeit mit den Partnerclubs im Ausland sehr wichtig: Rund 15.000 Mal mussten die Pannenfahrer der ausländischen ÖAMTC-Partner 2014 zur Pannenhilfe für Schutzbrief-Inhaber ausrücken. "Es war leider nicht immer möglich, das Fahrzeug wieder flott zu bekommen. In 3.500 Fällen musste die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe den Rücktransport des Autos nach Österreich organisieren", hält Sirakov fest.

Hochsaison in der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe war auch 2014 in den Monaten Juli (20.988 Anrufe) und August (25.349 Anrufe). "Die Sommermonate sind immer eine besondere Herausforderung für unser Team. Im Vorjahr erfolgten beinahe 48 Prozent aller Anrufe in den Monaten Juni bis September", schildert Sirakov.

Was alles passieren kann - Beispiele aus der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe

Eine Familie aus Salzburg - zwei Erwachsene, drei minderjährige Kinder und eine erwachsene Tochter - war im Sommer auf Urlaub in der Türkei. Ende Juli wurden die Eltern bei einem schweren Verkehrsunfall verletzt, die Kinder waren zu diesem Zeitpunkt nicht im Fahrzeug. Der Vater musste mit schweren Beinverletzungen noch in der Türkei operiert werden, die Mutter war nach einigen Tagen transportfähig und wurde per Ambulanzjet in ein österreichisches Krankenhaus gebracht. Sobald der Vater transportfähig war, wurde vom ÖAMTC auch für ihn der Rückflug mittels Ambulanzjet organisiert. Die minderjährigen Kinder wurden in Begleitung ihrer erwachsenen Schwester nach Hause gebracht - die Flugtickets waren durch den ÖAMTC-Schutzbrief gedeckt. Das Fahrzeug der Familie wurde beim Unfall so schwer beschädigt, dass es vor Ort verschrottet werden musste. Die entsprechenden Zollformalitäten für Passaustragung und Verschrottung wurden von der ÖAMTC-Einsatzzentrale übernommen. Alle dadurch entstandenen Kosten sind ebenfalls durch den Schutzbrief gedeckt.

Ein 72-jähriger Tiroler war mit seiner Ehefrau auf Urlaub in Griechenland. Bei einem Sturz erlitt er eine Gehirnblutung und eine Oberschenkelfraktur. Die Verletzungen waren so schwer, dass die Einsatzärztin des ÖAMTC entschied, den Patienten mittels Ambulanzjet nach Hause zu bringen. Weil die Gattin ihren Ehemann während des Transportes nicht alleine lassen wollte, organisierte die Schutzbrief-Nothilfe einen Fahrer, der das Auto samt Gepäck zurück nach Tirol brachte.

Eine zwölfjährige Schülerin war mit einer Reisegruppe in Oberösterreich auf Skikurs. Das Mädchen wurde krank und wurde stark geschwächt ins Krankenhaus Rohrbach eingeliefert. Der ÖAMTC organisierte einen Krankenwagen mit Sanitäter-Begleitung, der das Mädchen noch am gleichen Abend in ein Krankenhaus in Wien und somit auch zurück zu seiner Mutter brachte.

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