Windbüchler: Regierung muss OECD-Kritik ernst nehmen und mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit in die Hand nehmen

Grüne: Österreich spielt "unter seinem Niveau"

Wien (OTS) - "Weniger als die Hälfte der international zugesagten Gelder stellt Österreich derzeit für Entwicklungsammenarbeit zur Verfügung. Das ist nicht nur beschämend, es macht die Regierung unglaubwürdig", kommentiert die außen- und entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler, den heute von der OECD vorgestellten Prüfbericht über die Entwicklungszusammenarbeit der Republik.
"Österreich wäre in der Lage, bedeutend mehr für Armutsbekämpfung und globale Entwicklung zu tun, es ist schlichtweg eine Frage des politischen Willens. Als eines der reichsten Länder der EU gibt es so wenig wie die krisengeschüttelten Länder Portugal und Italien aus, um tatsächlich Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit zu gestalten. Es sollte der Regierung zu denken geben, wenn ein hochrangiger OECD-Beamter offen sagt, dass wir 'unter unserem Nievau' spielen und zu wenig tun. Für Diplomatenkreise sind das sehr offene Worte."

"Der eigenen Ankündigung, einen Stufenplan zur Aufstockung der Mittel für internationale Entwicklungszusammenarbeit auf 0,7Prozent der BNE vorzulegen muss die Regierung nun Taten folgen lassen", fordert Tanja Windbüchler den Entwicklungsminister Sebastian Kurz und die Bundesregierung auf rasch zu handeln.

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