JG/VSStÖ/FSG-Jugend: Freie Meinungsäußerung darf nie bestraft werden!

Klares Statement zur unfassbaren Auspeitschung des arabischen Bloggers Badawi von Minister Kurz und Dialogzentrum gefordert

Wien (OTS/SK) - "Die Presse- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Kritische Meinungsäußerungen dürfen in keinem Fall bestraft werden. Die unfassbaren Szenen, die sich um den Blogger Raif Badawi abspielen, sind auf das Schärfste zu verurteilen. Wir fordern das zurecht in der Kritik stehende König Abdullah-Zentrum und Bundesminister Kurz auf, ein klares Statement dazu abzugeben", sagen die Vorsitzenden der roten Jugendorganisationen Katharina Kucharowits (JG), Rasha Abd El Mawgoud (VSStÖ) und Florian Hohenauer (FSG-Jugend). ****

"Kritische Äußerungen zu Religionen oder politischen Entscheidungen dürfen niemals ein Grund sein, jemanden mit Gewalt zu bestrafen. Österreich muss hier mit einem guten Vorbild voran gehen, ein starkes, internationales Zeichen setzen und diese Vorkommnisse auf das Schärfste verurteilen. Hier sehen wir ganz klar Bundesminister Kurz gefordert, sich zu Wort zu melden", so Rasha Abd El Mawgoud, Vorsitzende des VSStÖ.

"Gleiches gilt für das Abdullah-Zentrum, wenn es seinem Zweck nach den Dialog zwischen den Religionen und Wertesystemen fördern soll. Menschenrechtsverletzungen verlangen klare Haltungen. Wir verurteilen diese gewaltsame Strafe auf das Schärfste. Diese Behandlung, die dem Menschrechtsaktivisten und Blogger Raif Badawi wiederfahren ist, muss Konsequenzen haben!", fordert Katharina Kucharowits, Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ.

Die Vorsitzenden der roten Jugendorganisationen bekräftigen auch, dass das "König Abdullah-Zentrum" Stellung nehmen muss. "Dieses Zentrum sieht tatenlos zu. Wir stellen ganz klar die Sinnhaftigkeit dieser Einrichtung in Frage!", so Florian Hohenauer, Vorsitzender der FSG-Jugend.

"Die Vorfälle in Paris sowie in Saudi Arabien zeigen ganz klar, dass sich Anschläge auf die Meinungsfreiheit häufen. Wir brauchen ein klares Zeichen aus Österreich und Europa, dass eine freie Meinungsäußerung nicht verurteilt werden darf und fordern Bundesminister Kurz dazu auf, endlich Stellung zu nehmen", so die Vorsitzenden der Jugendorganisationen abschließend. (Schluss) sc/mp

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