NEOS: Aufhebung des Euro-Franken Mindestkurs ist Desaster für Wiener Stadtfinanzen

Finanzstadträtin Brauner hat enorme Franken-Spekulationsverluste zu verantworten

Wien (OTS) - Die Nachricht, dass die Schweizer Notenbank heute den Euro-Franken Mindestkurs aufgehoben hat, ist eine Bombe für die Wiener Stadtfinanzen."Schon davor waren die Verluste der Stadt aufgrund von hohen Krediten in Schweizer Franken und des ungünstigen Kurses enorm. Die Nachricht heute ist ein Desaster für den Schuldenstand!", so Beate Meinl-Reisinger, Landessprecherin der NEOS Wien.

"Ausgerechnet die gerne alles und jeden als neoliberal abstempelnde SPÖ hat sich mit Steuergeld in riskanten Spekulationsgeschäften verspekuliert. Wir haben ausgerechnet, dass schon 2013 durch die Fehlspekulation in Franken der Schuldenstand um 280 Millionen Euro höher war. Mit dem heutigen Kursverfall hat die Stadt Wien binnen Minuten mehr Verluste gemacht als im gesamten Jahr 2013."

Die Stadt Wien rolliert seit 2008 die Kredite und hofft auf einen besseren Wechselkurs. Dieses Finanzdebakel hat die für Finanzen zuständige Vizebürgermeisterin Renate Brauner zu verantworten. "Wir fordern Renate Brauner auf, offen zu legen, wie hoch die Verluste nun sind und die Verantwortung für dieses Finanzdebakel zu übernehmen", so Meinl-Reisinger abschließend.

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