- 15.01.2015, 12:30:49
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Bericht "Internet-Sicherheit 2014" - Steßl: Bewusstsein für Internetsicherheit stärken
Risiken möglichst früh erkennen und darauf reagieren - Internetsicherheit zentrale Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
Utl.: Utl.: Risiken möglichst früh erkennen und darauf reagieren -
Internetsicherheit zentrale Aufgabe von Politik, Wirtschaft
und Gesellschaft =
Wien (OTS/SK) - Sonja Steßl, Staatssekretärin für Verwaltung und
öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt, hat heute, Donnerstag, an
einem Pressegespräch anlässlich der Veröffentlichung des Berichtes
Internet-Sicherheit Österreich 2014 teilgenommen. Die stetige
Vernetzung und Digitalisierung der Gesellschaft habe das Internet zu
einer kritischen Infrastruktur in allen Wirtschafts- und
Lebensbereichen werden lassen, so Steßl. "Das Bewusstsein für
Sicherheit und Datenschutz muss mehr thematisiert werden, damit wir
auch weiterhin in der Lage sind, die richtigen Maßnahmen im Bereich
Internetsicherheit zu setzen und weiterhin die Vorteile
internationaler Vernetzung nützen können", betonte die
Staatssekretärin. ****
Die erweiterten Chancen und Möglichkeiten, die sich aus der
Professionalisierung der Informations- und Kommunikationstechnologie
ergeben, öffnen immer wieder neue Tore für Hackerangriffe. Der
Internet-Sicherheits-Bericht zeigt, dass die Angriffe im vergangenen
Jahr zahlreicher und komplexer geworden sind. "Hackerangriffe sind
zunehmend wirtschaftlich motiviert. Gehackt wird dort, wo es sich
finanziell auszahlt", sagte Steßl. Dabei werde die Gefahr von vielen
Unternehmen unterschätzt. Lediglich 6,1 Prozent der Unternehmen
werden als sehr sicher, 59,6 Prozent als mittelmäßig sicher und 9,3
Prozent als wenig sicher eingestuft. "Hier gilt es, das Bewusstsein
in der gesamten Community, aber vor allem auch in der Wirtschaft zu
stärken", betonte Steßl.
Ein weiterer Bereich, der zunehmend ins Interesse von Hackern gerät,
seien Smartphones und Tablets. Während Laptops und private PCs in der
Regel relativ gut gesichert seien, herrscht im Bereich der mobilen
Geräte Nachholbedarf. "Da wir mittlerweile sehr viel mit mobilen
Devices erledigen und viele Daten über sie ins Netz speisen, hat
Verlust oder Diebstahl dieser Daten weitreichende Folgen", so Steßl.
Auch hier gelte es, die Bevölkerung zu sensibilisieren.
Die Herausforderung im Bereich Internetsicherheit bestehe darin,
Risiken möglichst früh zu erkennen und effektiv darauf zu reagieren.
Österreich setze seit Jahren auf zahlreiche Aktivitäten in diesem
Bereich und ist internationales Vorbild im Bereich E-Government. Um
vor Risiken zu schützen und die Internetsicherheit zu erhöhen, werden
etwa Cyber-Security-Übungen, wie die "CE.AT 2014" im Rahmen der
EU-Initiative "Cyber Europe 2014" durchgeführt.
Die Gewährleistung von Internetsicherheit sei eine zentrale Aufgabe
von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. "Die Bundesregierung
übernimmt gemeinsam mit den Expertinnen und Experten von GovCERT
Austria und CERT.at die Verantwortung für die Behandlung und
Verhinderung von Sicherheitsvorfällen im Bereich Internet- und
Kommunikationstechnologie", sagte Steßl. Auch die Zusammenarbeit mit
dem Verteidigungs- und Innenministerium funktioniere sehr gut.
Aufgrund der derzeitigen Sicherheitslage werde vermehrt auf Anomalien
im Netz geachtet und intensive Kontrollen durchgeführt. Zentrale
Überwachung findet dabei keine statt. "Wir arbeiten dezentral im
Netz, es gibt keinen zentralen Punkt, von dem aus Überwachung möglich
wäre", betonte die Staatssekretärin. (Schluss) ve/up
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