Förderschiene "Junges Wohnen" wird verlängert

Sobotka: Bisher wurden bereits 500 Wohnungen bewilligt

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Land Niederösterreich hat im Jahr 2013 die Förderschiene "Junges Wohnen" eingeführt, bei der Wohnprojekte, die auf junge Menschen zugeschnitten sind, besonders umfassend unterstützt werden. In diesem Zusammenhang verwirklicht derzeit die Gemeinnützige Donau-Ennstaler Siedlungs AG (GEDESAG) in Krems, Hafenstraße 30, ein Bauvorhaben mit rund 26 Wohnungen. Über Details zum Projekt und Eckdaten zur Förderung "Junges Wohnen" lud heute, Donnerstag, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka zu einer Pressekonferenz nach Krems.

Das Thema "Junges Wohnen" sei in Niederösterreich ein sehr aktuelles, weil es darum gehe, die junge Bevölkerung vor Ort zu halten, so Sobotka. Überdies gehe es um die Frage der Mobilität und auch um die Arbeitsplatzfrage. "Wir wollen den jungen Menschen zielgerichtet Wohnraum zur Verfügung stellen, der auch angenommen wird. Die Mieten und die Kosten für die Wohnungen müssen leistbar gestaltet werden", sagte der Landeshauptmann-Stellvertreter. "Mittlerweile sind 500 Wohneinheiten im Zuge der Förderschiene 'Junges Wohnen' in die Umsetzung gebracht worden. Der junge Mensch braucht nur Eigenmittel in der Höhe von 4.000 Euro", führte Sobotka weiter aus.

Die Aktion war ursprünglich bis zum 31. Dezember 2015 befristet. Wegen der großen Nachfrage verlängert das Land Niederösterreich die Förderaktion "Junges Wohnen" vorerst bis Ende 2016. Gleichzeitig wurde der Wohnzuschuss auf 140 Euro hinaufgesetzt, die Einkommensgrenze verbessert und auch die Wohnungsfläche auf 60 Quadratmeter vergrößert. "Wohnqualität bedeutet Lebensqualität. Nur wenn die junge Generation auch beim Wohnen ansprechende Rahmenbedingungen vorfindet, wird sie auch in Niederösterreich bleiben", erinnerte Sobotka.

Jugendvertreter Lukas Michlmayr ging auch die Bedürfnisse der Jugend beim Thema Wohnen ein. "Selbstständig werden und eine eigene Wohnung zu bekommen ist ein großer Wunsch der Jugend. Uns geht es darum, in den 573 Gemeinden in Niederösterreich genügend günstigen Wohnraum anzubieten, damit der Jugendliche nicht wegziehen muss", so Michlmayr.

Nähere Informationen beim Büro LHStv. Sobotka unter 02742/9005-12221, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at.

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