AKS: #KüssenImPrückel - Wir wollen mehr als nur Kaffee trinken!

Vorfall im Café Prückel ist nur ein Beispiel für alltägliche Homophobie

Wien (OTS) - "Uns ist es wichtig, klarzustellen, dass Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität alltäglich ist. Das Café Prückel ist nicht der einzige Ort, an dem man Angst haben muss, beleidigt zu werden oder Gewalt zu erfahren. ", meint Anastasia Lopez, Betroffene des Vorfalls und Funktionärin der Achse kritischer Schüler_innen Wien.

"Trans* Identitäten, Homo-, Bi- und Intersexualität werden in der Schule so gut wie nie thematisiert, und wenn doch, oft dennoch als Andersartigkeiten dargestellt. Dieser Umstand erschwert den Alltag jener Schüler_innen, die sich nicht als heterosexuell definieren oder sich mit einem anderen Geschlecht als in ihrer Geburtsurkunde angegeben identifizieren. Diese Themen müssen Teil des Unterrichts werden, denn nur so kann ein Umdenken der Gesellschaft stattfinden, und Vorfälle, wie der im Café Prückel, vermieden werden!", so Christina Götschhofer, Bundesvorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS).

"Die Fremdkindadoption ist schon ein erster Schritt in die richtige Richtung. Diskriminierungsschutz außerhalb der Arbeitswelt und ein Aufklärungsunterricht, der unserer Zeit entspricht, sollten die nächsten beiden sein!", sind sich Lopez und Götschhofer einig.

Am Freitag findet ab 17.00 Uhr am Stubentor eine Kundgebung der aks Wien statt. Es wird Redebeiträge von Politiker_innen und Aktivist_innen geben, sowie auch verschiedenen Künstler_innen zur musikalischen Untermalung der Kundgebung beitragen werden. Unter dem Hashtag #KüssenImPrückel wird der Vorfall bis dahin in sozialen Medien diskutiert.

Rückfragen & Kontakt:

Christina Götschhofer
AKS Bundesvorsitzende
0699/11408142

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