• 15.01.2015, 11:31:01
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Staatssekretärin Steßl: IKT-Sicherheit als gemeinsame Aufgabe von Behörden, Wirtschaft und Gesellschaft

Präsentation des Berichts "Internet-Sicherheit 2014" im Bundeskanzleramt

Utl.: Präsentation des Berichts "Internet-Sicherheit 2014" im
Bundeskanzleramt =

Wien (OTS) - "Das Internet ist längst zu einer zentralen und
kritischen Infrastruktur für die Gesellschaft, die Wirtschaft und für
die Behörden geworden", sagte Kanzleramts-Staatssekretärin Sonja
Steßl zum heute, Donnerstag, im Bundeskanzleramt präsentierten
Internet-Sicherheitsbericht 2014. "Cyber-Sicherheit ist ein Gut für
alle. Deshalb ist es wichtig, dass die öffentliche Hand gemeinsam mit
den Anbietern der digitalen Dienste und der IKT-Branche eine
wesentliche Verantwortung und Rolle einnimmt. So sehr der digitale
Fortschritt zu begrüßen ist, öffnet eine zunehmende Vernetzung aber
auch neue Tore für Angreifer aus dem Netz", ist sich die
Staatssekretärin über die Gefahren und die daraus resultierenden
Aufgabenstellungen bewusst.

"Der jüngste Jahresbericht zeigt, dass die Angriffe zahlreicher und
in ihrer Struktur komplexer geworden sind. Deshalb arbeiten viele
Behörden miteinander, die sich mit dem Thema - vernetzt mit der
Wirtschaft und der Wissensgesellschaft - auseinandersetzen. Das BKA
hat die CERT-Initiative 2008 ins Leben gerufen und damit einen Impuls
zur Selbstorganisation der Privatwirtschaft im Cyber Security-Kontext
gesetzt", so Steßl. "Der weltweite Schaden durch Cyber-Angriffe geht
in die Milliarden. Für 2015 könnten diese Angriffe zu einem
Massenphänomen werden. Sie sind vermehrt wirtschaftlich motiviert.
Gehackt wird also dort, wo es sich finanziell auszahlt.
Wirtschaftsspionage nimmt ebenfalls zu. Dieser Umstand wird von
vielen Unternehmen noch unterschätzt. Bei Studien zeigt sich ein
Aufholbedarf bei der Sicherheitsprävention: Lediglich 6,1 Prozent der
Unternehmen werden als sehr sicher eingestuft, im Gegensatz dazu gibt
es 9,3 Prozent, die als wenig sicher gelten. Hier gilt es Prävention
zu leisten, Sicherheitsvorkehrungen zu schaffen und das Bewusstsein
in der gesamten Community und der Wirtschaft zu stärken", verwies die
Staatssekretärin darauf, dass ein Schwerpunkt der entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen den Smartphones gilt, da immer mehr sensible Daten
auf diesem Weg ins Netz gespeist werden.

Nicht nur aktuell, sondern bereits seit Jahren leiste Österreich
wichtige Beiträge zur Erhöhung der Sicherheit und der
Sensibilisierung auf mögliche Gefahren hin: "Cyber Security-Übungen
tragen dazu bei, für allfällige Angriffe gewappnet zu sein. So war
man etwa im vergangenen Herbst in diesem Bereich in Zusammenarbeit
mit der E-Wirtschaft erfolgreich." Dennoch müsse man in Zukunft eine
erhöhte Sicherheit gewährleisten: "Die Bundesregierung übernimmt
gemeinsam mit den Expertinnen und Experten von GovCERt und CERT.at
die Verantwortung zur bestmöglichen Verhinderung von
Sicherheitsvorfällen im IKT-Bereich. Diese Thematik ist eine zentrale
Aufgabe von den Behörden, von der Wirtschaft und von der
Gesellschaft. Dann können wir weiterhin die richtigen Maßnahmen
setzen, um sicher im Internet unterwegs sein und so die Vorteile der
internationalen Vernetzung nutzen. Der Sicherheitsbericht ist ein
wesentlicher Beitrag dazu", so Staatssekretärin Steßl abschließend.

Fotos von dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des
Bundespressedienstes, www.fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei
abrufbar.

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