Schülerunion fordert Adaption des Lehrplans

Schule muss auf das Leben vorbereiten

Wien (OTS) - Ausgelöst durch den Tweet einer deutschen Schülerin findet zurzeit eine Debatte darüber statt, wie gut Schule auf das Leben vorbereitet. Die Schülerunion fordert eine Adaption des Lehrplans. Praxisorientierter Unterricht, Wirtschaftskompetenz und rechtliche Basics, Softskills im Unterricht, sowie politische Bildung als Pflichtfach sind die Grundpfeiler der Forderung.

"Der Tweet drückt aus, was sich viele Schülerinnen und Schüler denken: Sie haben das Gefühl, nicht gut genug auf das spätere Leben vorbereitet zu werden. Besucht man beispielsweise eine AHS-Oberstufe, so hat man nach der Matura praktisch keine Ahnung von Buchhaltung, Finanzwesen und Ähnlichem. Auch politische Bildung kommt oft zu kurz", so Felix Wagner, Bundesobmann der Schülerunion.

Die Schülerunion fordert daher eine Adaption des Lehrplans. Vor allem die praxisorientierte Vermittlung von Wirtschaftskompetenz und rechtlichen Grundkompetenzen soll dabei im Vordergrund stehen. Auch Softskills - beispielsweise Präsentationstechnik oder Projektmanagement - müssen in den Unterricht einfließen. Abschließend fordert die Schülerunion außerdem die längst fällige Einführung von politischer Bildung als Pflichtfach.

"Schule muss auf das spätere Leben vorbereiten. Nicht nur rechtliche und wirtschaftliche Elemente kommen derzeit zu kurz. Auch politische Bildung stellt einen Grundstock für das spätere Leben der Schülerinnen und Schüler als verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger dar", so Wagner abschließend.

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