AK 2: Bankspesen - mehr Preisklarheit und Augenmaß bei Erhöhungen!

Wien (OTS) - Die Banken haben teilweise kräftig ihre Spesen für Kredite, Sparen, Zahlungsverkehr oder Wertpapiere verteuert. Das zeigt ein aktueller AK Bankenmonitor. Die BankkundInnen brauchen mehr Preisklarheit, verlangt die AK. Die Bankspesen dürfen nicht stärker als die allgemeine Teuerungsrate steigen. Außerdem soll bei fehlerhaften Überweisungen die Rückbuchungsgebühr fallen.

Konkret verlangt die AK:

+ Preiserhöhungen mit Augenmaß: Die Bankspesen dürfen nicht mehr steigen als die Inflation. Der AK Bankenmonitor zeigt: Die Banken haben gerade Spesen bei Zahlungsproblemen wie Zahlungserinnerung, Mahnung oder Ratenplanänderung stark angehoben. Wer schon in Zahlungsschwierigkeiten ist, wird nochmals "bestraft".

+ Keine extra Bankomatspesen: Österreichischen BankkundInnen passiert es immer wieder, dass in Deutschland saftige Extra-Spesen beim Abheben mit der Bankomatkarte verlangt werden. Also es werden Extra-Spesen zusätzlich zu einem Buchungsentgelt am Girokonto für die Bankomatbehebung verrechnet. Das ist dann der Fall, wenn der Ban-komatbetreiber keine "echte" Bank ist, sondern die Automaten von sogenannten Abwicklungsgesellschaften betrieben werden. Diese Spesen, die einige Euro ausmachen können, widersprechen der EU-Verordnung für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. Die Bankomatabhebung darf nichts kosten.

+ Keine Rückbuchungsgebühren bei fehlerhaften Überweisungen: Bei Rückbuchungen von Überweisungen verrechnen Banken immer wieder hohe Spesen. Und das, obwohl Rückbuchungen selbst nichts kosten dürfen. Bloß für die Mitteilung der Nichtdurchführung darf ein kostenbasiertes Entgelt verlangt werden.

SERVICE: Die AK hat Tipps für BankkundInnen zusammengestellt. FAQ finden Sie im Internet unter www.wien.arbeiterkammer.at

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