Kickl zu Cafe Prückel: Öffentliche Ächtung des Cafes ist Ausdruck linker Intoleranz

Wien (OTS) - "Die quasi öffentliche Ächtung der Besitzerin und damit des Cafe Prückel durch eine regelrechte Kampagne beginnend von Medienberichten und -auftritten bis hin zur heutigen Demonstration macht deutlich, dass Toleranz für viele selbsternannte Vorreiter des gesellschaftlichen Fortschritts und Oberliberale offenbar nur als Einbahnstraße zu verstehen ist. Wo bleibt die Toleranz für die Meinung und Position der Cafehausbesitzerin, liebe Tolerante vom Dienst? Warum soll ihre Meinung zu Vorgängen im eigenen Cafe nicht toleriert werden aber Eure schon", kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär Nabg. Herbert Kickl die aufgeblasene Inszenierung rund um eine angebliche Diskriminierung eines Lesben-Pärchens.

"Dass die Betreiber dieser Kampagne, unter Berufung auf ihre angebliche Toleranz, nicht davor zurückzuschrecken, ein Unternehmen öffentlich an den Pranger zu stellen, als homophob zu punzieren und damit eine massive Schädigung in Kauf nehmen, ist entlarvend für die Selbstgerechtigkeit der Akteure und zeigt, dass Toleranz nach deren Verständnis offenbar nur in eine Richtung zu gelten habe und durchaus totalitäre Züge annimmt. Der Kern des Toleranz-Gedankens sei freilich genau das Gegenteil davon, so Kickl.

"Nach allen Bekenntnissen zur freien und toleranten Gesellschaft der letzten Tage gehe ich davon aus, dass insbesondere die Vertreter des linken politischen Spektrums sich dafür stark machen und in ihren Kreisen diesbezüglich bewusstseinsbildend tätig werden, dass auch die Position der Cafehausbesitzerin selbstverständlich anzuerkennen ist und die entsprechenden Kampagnen gegen eine andere Meinung nicht weiter befeuert werden", schloss Kickl.

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