Abdullah-Zentrum: Kardinal Schönborn rät zu Besonnenheit

Wiener Erzbischof zum von Saudi-Arabien, Spanien und Österreich getragenen KAICIID: "Einfach zusperren wäre gerade jetzt kontraproduktiv"

Wien, 14.1.2015 (KAP) Die katholische Kirche rät zu Besonnenheit und ist dagegen, übereilt die Zusammenarbeit mit dem "König-Abdullah-Zentrum" (KAICIID) abzubrechen. Das erklärte Kardinal Christoph Schönborn in einer Stellungnahme am Mittwoch zu dem von Saudi-Arabien, Spanien und Österreich gegründeten Dialogzentrum mit Sitz in Wien. "Gerade jetzt braucht es Brücken zwischen den Kulturen und Orte des Dialogs, vor allem dort, wo Entwicklungen besonders notwendig und die Beziehungen problematisch sind. Die österreichischen Behörden müssen Institutionen wie dem KAICIID gegenüber selbstverständlich wachsam sein und genau hinschauen. Einfach zusperren wäre aber gerade jetzt kontraproduktiv", so Schönborn.

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