Mailath ad Zugangsbeschränkungen: Ziel sind nicht weniger, sondern mehr Studierende!

Wien (OTS) - Wiens Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny erteilt den Überlegungen rund um Zugangsbeschränkungen von BM Mitterlehner eine klare Absage: "Wien ist die größte Universitäts-und Studentenstadt im deutschsprachigen und zentraleuropäischen Raum. Für die wissensbasierte Ökonomie der Zukunft ist Wien mit seinen knapp 200.000 Studierenden somit gut aufgestellt und kann auf ein großes geistiges Potential blicken. Zudem ist ein akademischer Bildungsabschluss immer noch die beste Versicherung gegen die Arbeitslosigkeit junger Menschen. Ziel kann es daher nicht sein, den Zugang zum Bildungssystem zu beschränken, sondern im Gegenteil die Universitäten mit mehr Mittel auszustatten um die Situation an den Hochschulen zu verbessern", so Mailath.

"Die Hochschulen brauchen mehr Geld. Selbst dann, wenn man die Zahl der Studierenden einfrieren würde. Natürlich ist Bildung nach neoliberalem Zuschnitt, nach Wirtschaftsinteressen ausgerichtet und durch Numerus Clausus, Knock Out Prüfungen, Zugangsbeschränkungen oder Gebühren möglich - doch dann zu Lasten einer leistbaren Bildung für wissenshungrige und junge Menschen. Daran kann gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten niemand ein Interesse haben. Die OECD bestätigt, dass AkademikerInnen dem Staat später durch höhere Steuer- und Sozialabgaben mehr als doppelt so viel zurückgeben, wie pro StudentIn aufgewendet wurden. Die OECD rät deshalb zu Investitionen in Hochschulen", so Mailath.

"Die Überlegungen sollten vielmehr dahin gehen, wie die Situation für Studierende verbessert werden kann: Etwa durch eine bessere soziale Absicherung der Studierenden durch eine Ausweitung des Stipendienwesens samt Erhöhung der Stipendien, echter Inflationsanpassungen und Erweiterung des BezieherInnenkreises", so Mailath abschließend.

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