Christian Ragger: HCB-Krisenmanagement bleibt desaströs für Betroffene

Nichts getan, um "Generalverdacht", unter dem Betriebe leiden, zu beseitigen

Klagenfurt (OTS) - "Die heutige Pressekonferenz über die HCB-Umweltprobleme zeigt, dass das Krisenmanagement von LH Dr. Peter Kaiser für die Betroffenen im Görtschitztal desaströs bleibt. Das Hauptproblem ist der Generalverdacht für Fleisch- und Milchprodukte aus der ganzen Region", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger.
Es sei ihm daher unerklärlich, warum man nicht für alle jene Teilgebiete, in deren Fleisch und Milchproben kein HCB festgestellt worden ist, endlich amtlicherseits Entwarnung gibt. "Immerhin sind ja 61 % der Fleischproben und 71 % der Milchproben laut den heutigen Informationen sauber. Warum wird das nicht ordentlich kommuniziert", fragt er.
Man müsse sich endlich auf die Kollateralgeschädigten, den Betrieben, deren Produkte laut den Untersuchungen keine HCB-Belastung aufweisen, die aber dennoch massive Absatzprobleme haben, konzentrieren. "Denen hilft man überhaupt nicht, wenn Warnungen undifferenziert aufrecht erhalten bleiben", erklärt Ragger.
Wie soll angesichts einer so fatalen Strategie der angestrebte Wiederaufbau des Görtschitztales gelingen? "Die heutigen amtlichen Mitteilungen waren jedenfalls ein neuer schwerer Schlag für die Betriebe im Görtschitztal", stellt Ragger abschließend fest.

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