Hilfswerk unterstützt Forderungen des Gemeindebundes nach mehr Investitionen und Entbürokratisierung der Kinderbetreuung

Präsident Othmar Karas: „Die Nachfrage der Eltern soll das Angebot der Kinderbetreuung steuern. Dazu braucht es mehr Flexibilität!“

Wien (OTS) - Das Hilfswerk unterstützt die Forderungen von Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer, die dieser heute anlässlich einer Pressekonferenz in Wien erhoben hat. Mödlhammer beklagte hohe bürokratische Hürden beim Ausbau der Kinderbetreuung und forderte eine bessere Finanzierung der Kinderbetreuung über den Zeitraum der Anschubfinanzierung des Bundes hinaus. Mödlhammer würdigte auch die Rolle privater Träger wie des Hilfswerks als Partner der Gemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

"Das Hilfswerk kann den Forderungen des Gemeindebundes nur zustimmen", sagt Hilfswerk-Präsident Othmar Karas. "Die Nachfrage der Eltern soll das Angebot der Kinderbetreuung steuern. Dazu braucht es mehr Flexibilität und weniger Bürokratie. Aber auch Finanzierungssicherheit für nachgewiesenen Bedarf an Kinderbetreuung", so Karas weiter.

Der Hilfswerk-Präsident fühlt sich auch durch die vom Gemeindebund präsentierten Zahlen der Gallup-Untersuchung bestätigt: "Die Eltern nehmen die durch zusätzliche Mittel geschaffenen zusätzlichen Angebote an Kinderbetreuung sehr erfreut an. Aber gerade bei der Betreuung der unter-3-jährigen Kinder und in der Nachmittagsbetreuung an Schulen ist noch viel aufzuholen!", so Karas abschließend.

Das Hilfswerk ist einer der größten Anbieter von Kinderbetreuung in Österreich. 7.675 Kinder werden von 890 Tagesmüttern und -vätern des Hilfswerks betreut. 8.820 weitere Kinder sind in Kinderbetreuungseinrichtungen des Hilfswerks wie Kinderkrippen, Kindergärten, (altersgemischte) Kindergruppen, Horte und in der Nachmittagskinderbetreuung an Schulen gut aufgehoben.

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