VSStÖ: Ein klares Nein zu Zugangsbeschränkungen!

Die Regierung hat Verantwortung zu übernehmen Die Regierung hat Verantwortung zu übernehmen

Wien (OTS) - Wenn die vom BM Mitterlehner heute präsentierte Studie "Wissenschaftsmonitor" eines zeigt, dann nur, wie stark politisch motiviert diese ist. Ohne die Ergebnisse der gesetzlichen Evaluierung der bisherigen Beschränkungen abzuwarten, prescht Mitterlehner mit der Forderung nach mehr Zugangsbeschränknungen vor. Seine Ankündigung, die bisherigen Zugangsbeschränkungen beizubehalten und auf weitere Studienrichtungen auszuweiten, zeigt sein Desinterresse, an den gravierend schlechten Studienbedingungen etwas ändern zu wollen.

"Die bisher stattgefundenen Zulassungsprüfungen zeigen, dass diese viele vom Studieren abschrecken. Eine Studie, die angeblich die breite Meinung der Öffentlichkeit wiederspiegeln soll, als Argumentationsbasis für den Ausbau der Zugangsbeschränkungen herzunehmen, ist eines Ministers nicht würdig. Der Hochschulsektor darf nicht länger zu einem Ort der Elitenbildung verkommen!", warnt Rasha Abd El Mawgoud, Vorsitzende des VSStÖ (Verband Sozialistischer Student_innen)

"Bereits durch die Abschaffung des Wissenschaftsministeriums wurde ein Zeichen gegen freie Wissenschaft gesetzt. In all seinen Ableitungen nimmt BM Mittlehner die Wirtschaft und deren Interressen als Ausgangspunkt für die Erarbeitung neuer Strategien und Ziele im Hochschulbereich. Die Ankündigung Mitterlehners, er wolle die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiterausbauen gleicht einer hochschulpolitischen Katastrophe!", so Mawgoud.

"Wir brauchen eine Hochschulpolitik, die dem freien und offenem Hochschulzugang nicht entgegen steht. Die Regierung ist gefragt, endlich Verantwortung für den Hochschulsektor zu übernehmen. Es kann nicht sein, dass die Lösungsansätze immer Zugangsbeschränkungen oder mehr Kooperation mit der Wirtschaft sind. Bildung und Wissenschaft sind Staatsaufgabe und müssen auch von diesem finanziert werden! Die SPÖ darf bei den Verhandlungen auf keinen Fall klein beigeben und muss standhaft gegen die ÖVP Politik auftreten", fordert Mawgoud abschließend.

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