AK zu Managergehältern: Richtiger Schritt zu mehr Gerechtigkeit

Verfassungsgerichtshof bestätigt langjährige AK Forderung

Wien (OTS) - "Mit dem Steuermalus für Managergehälter ab 500.000 Euro ist nicht nur eine langjährige Forderung der AK nun gerichtlich bestätigt worden, sondern auch ein erster wichtiger Schritt in Richtung angemessener Vorstandsvergütung gelungen", sagt AK Präsident Rudi Kaske. Jetzt müssen weitere Maßnahmen folgen, um den Wildwuchs bei Managergehältern einzudämmen.

Die Ergebnisse der jährlich von der AK durchgeführten Studie zu den Vorstandsbezügen in den ATX-Unternehmen sprechen Bände: Zuletzt verdiente ein Vorstand in den Top-20-Börseunternehmen im Schnitt 1,3 Millionen Euro im Jahr - und damit das 47-fache eines österreichischen Durchschnittseinkommens.

"Daher müssen weitere Schritte für mehr Gerechtigkeit gesetzt werden", so Kaske.

Konkret fordert die AK:

+ Variable Bezüge (inklusive aktienbasierter Vergütung) müssen auf maximal 50 Prozent des Fixgehalts beschränkt werden.

+ Kriterien der Vorstandsvergütung müssen neben ökonomischen auch nicht-finanzielle Ziele enthalten.

+ Der Aufsichtsrat muss über einen Faktor das Gehalt des Vorstands an das der Belegschaft koppeln.

+ Unangemessen hohe Abfertigungen bzw. Abfindungen sowie Pensionszusagen müssen unterbunden werden.

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