SWV NÖ-Thomas Schaden: Bei generellem Rauchverbot müssten Betriebe für Investitionen durch Direktzahlungen entschädigt werden

"Derzeitige Regelung beim Nichtraucherschutz sollte beibehalten werden. Erfolgte Investitionen könnten durch Abschreibungen nicht abgegolten werden"

St. Pölten (OTS) - Für eine Beibehaltung der derzeitigen Regelung beim Nichtraucherschutz in der Gastronomie spricht sich der Vizepräsident und Spartenvorsitzende des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich (SWV NÖ) im Tourismus und in der Freizeitwirtschaft, KommR Thomas Schaden, aus.
"Diese Regelung hat sich durchaus bewährt und bietet Unternehmen und Gästen Rechtssicherheit. Sollte dennoch ein generelles Rauchverbot beschlossen werden, so muss die Entschädigung der Unternehmen für ihre in den letzten Jahren vorgenommenen Investitionen beim Nichtraucherschutz durch Direktzahlungen und nicht durch die Möglichkeit zur Abschreibung erfolgen", verlangt Thomas Schaden.

"Sonderabschreibungen hätten den Makel, dass man erst dementsprechende Gewinne erzielen muss, um die Investitionen in kurzer Zeit abschreiben zu können. Die meisten Gastronomie- und Hotelleriebetriebe erzielen aber nicht die dafür nötigen Gewinne."

"Um dem erst vor wenigen Jahren beschlossenen Gesetz zum Nichtraucherschutz zu entsprechen und eine räumliche Trennung von NichtraucherInnen- und RaucherInnenbereichen herzustellen, haben die Betriebe enorme finanzielle Aufwendungen für Umbauten auf sich genommen. Insgesamt sind den Unternehmen dadurch Kosten im dreistelligen Millionenbereich entstanden."

"Umso wichtiger ist es, dass den Betrieben diese Investitionen durch Direktzahlungen abgegolten werden, sollte man nun bei der Gestaltung des Nichtraucherschutzes eine Kehrtwendung vollziehen und ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie einführen."
"Derartige Direktzahlungen wären unbedingt notwendig, weil sie betriebswirtschaftlich nötig sind und ohne diese Entschädigung die UnternehmerInnen in Gastronomie und Hotellerie den Glauben an die Politik und den Rechtsstaat verlieren würden", stellt Wirtschaftsverband NÖ-Spartenvorsitzender Thomas Schaden fest.

Rückfragen & Kontakt:

Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Niederösterreich (SWV NÖ)
3100 St. Pölten, Niederösterreich-Ring 1a
Tel. 02742 2255 444
0664 4118394
noe@wirtschaftsverband.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001