Adoptionsrecht - Stronach/Franz: Kinder dürfen nicht auf reine Objekte reduziert werden

Wien (OTS) - "Homosexuelle dürfen laut VfGH nun Kinder adoptieren. Dieser VfGH Entscheid ist zunächst einmal von allen Bürgern zur Kenntnis zu nehmen", so Team Stronach Mandatar Marcus Franz. Problematisch werde nun die Umsetzung desselben: "Bereits jetzt gibt es zehnmal so viele adoptionswillige Hetero-Paare als es Adoptions-Kinder gibt. Wer wird nun die Entscheidung treffen, welches Kind von welchen Antragsstellern adoptiert werden darf? Zumal in der UNO-Menschenrechts-Konvention das Anrecht des Kindes auf Vater und Mutter festgeschrieben ist."

Doch nicht nur in dieser Frage herrsche noch Rechtfertigungs- und Erklärungsbedarf seitens der Höchstrichter. Auch die Frage, wie man in Zukunft den Kampf ums Kind verhindern wird, bleibe offen, kritisiert Franz: "Die Leidtragenden aller solcher Debatten sind immer die Kinder. Diese werden in der Diskussion auf reine Objekte reduziert. Das ist eine sehr traurige Entwicklung!" Es wird ebenfalls zu diskutieren sein, ob die aktuelle Rechtsentwicklung wirklich noch dem humanistischen Anspruch gerecht werde. "Das wohl des Kindes muss immer im Mittelpunkt stehen!", schließt Franz.

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