SWV-Matznetter: EPU und KMU sollen in der Kammer endlich gehört werden

Mit 967 Unterstützungserklärungen und Kandidaturen in 68 Fachgruppen startet der SWV Oberösterreich in den Wahlkampf

Wien (OTS) - "Über eine halbe Millionen EPU arbeiten in Österreich, so viele gab es noch nie. In Summe zählen sie mit einem Medianeinkommen von jährlich 11 500 Euro jedoch zu den 'working poor' in unserem Wirtschaftssystem. Ihre Arbeitssituation ist in Relation zu ihrem Einkommen ausbeuterisch, das muss sich ändern. Wir wollen, dass die Mehrheit der Kammermitglieder auch mehr zu sagen hat und machen uns durch ihre Stimme stark für sie", kündigt Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Österreich und WKO-Vizepräsident Christoph Matznetter anlässlich seiner Wahlkampftour durch die Bundesländer an. Unter dem Motto "Geben wir den Kleinen eine Stimme" rief der SWV Oberösterreich zum Wahlauftakt gestern Abend ins Linzer "Central". In der Talkrunde unterstrichen auch Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesminister Alois Stöger und Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesvorsitzender der SPÖ Oberösterreich Reinhold Entholzer einmal mehr, wie sehr der SWV als Stimme der Selbstständigen die "Kleinen in der Wirtschaft" unterstützt. ****

"Uns geht es vor allem um soziale Fragen, die EPU und KMU die größten Sorgen bereiten", betont Matznetter und macht darauf aufmerksam, dass sie in Krankheitsfällen kaum Schutz erfahren und über wenig Absicherung verfügen, "Dass Selbstständige überhaupt ein Krankengeld erhalten, pflichtversichert sind, das Wochengeld für werdende Mütter verdoppelt wurde und vieles mehr, konnte nur auf Druck des SWV erreicht werden. Mit der entsprechenden Zustimmung bei der Wirtschaftskammerwahl können wir uns mit noch mehr Vehemenz für EPU und KMU in der Wirtschaftskammer durchsetzen."

Der SWV Oberösterreich will zweistelliges Ergebnis einfahren

Durchsetzen will sich der SWV Oberösterreich auch in seiner Landeskammer. "Mit 967 Unterstützungserklärungen und Kandidaturen in 68 Fachgruppen wollen wir uns auf ein zweistelliges Ergebnis hinaufarbeiten", zeigt sich die Präsidentin des SWV Oberösterreich Doris Margreiter stolz, "Mein Wahlkampfteam und ich rennen seit Wochen und wir haben schon sehr viel erreicht. Wir wollen Kleinst-und Kleinbetriebe eine Stimme geben, denn sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Ob unsere Arbeit Früchte tragen wird, hängt am Ende natürlich von den Stimmen der Wählerinnen und Wählern ab."

Diese will die Präsidentin des SWV Oberösterreichs gewinnen, indem sie mit folgenden Kernforderungen in den Wahlkampf zieht: den 20-prozentigen Selbstbehalt beim Arztbesuch abschaffen, den Handwerkerbonus auf Gastronomiebetriebe ausweiten, Vorsteuerabzug auf Firmen-PKW bis zur Luxusgrenze von 40 000 Euro pauschalisieren.

Im Anschluss an die Vorstellung der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten sowie des Wahlprogramms sorgte der bekannte Kabarettist Joesi Prokopez vor 200 Gästen für eine unvergesslich unterhaltsame Darbietung.

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