Juraczka ad Mobilitätsagentur: Vernichtender Bericht des Stadtrechnungshofes

Mobilitätsagentur muss aufgelöst werden

Wien (OTS) - "Die Prüfung der MA 28 Mobilitätsagentur Wien GmbH durch den Stadtrechungshof liefert uns einen Bericht, der als vernichtend zu bezeichnen ist", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in einer ersten Reaktion.

Einerseits hält der Bericht fest, dass die Umfrageergebnisse und Statistiken der Mobilitätsagentur nicht korrekt ermittelt werden, andererseits, dass es keine ordentliche Geschäftsführung, budgetäre Planung oder Abwicklung in der Agentur gibt. In der Aufschlüsselung der Finanzen des Jahres 2013 stellt der Bericht, gemessen an den budgetierten Kosten, zu einem großen Teil gravierende Abweichungen fest. Für die Eröffnung der Rad-Wintersaison gab es beispielsweise eine Kostenüberschreitung von sage und schreibe 1287,8 Prozent.

"Die finanzielle Ausstattung der Mobilitätsagentur dient offensichtlich rein dem Selbstzweck, da gleichzeitig anhand des Modal Splits keine signifikante Zunahme der Radfahrer bzw. der Fußgänger am Verkehr in Wien festzustellen ist. Fakt ist, dass trotz des hohen finanziellen Einsatzes für die Mobilitätsagentur keine substanziellen Verbesserungen für den Rad- bzw. Fußgängerverkehr erreicht werden konnten und stattdessen seltsame Studien mit teils erfundenen Zahlen und nutzlose PR-Maßnahmen an der Tagesordnung stehen. Diese Mittel wären angesichts der evidenten Probleme Wiens bei Wachstum und am Arbeitsmarkt woanders wohl besser aufgehoben. Die Verkehrsstadträtin ist nun gefordert, im Sinne der Steuerzahler diesem Spuk ein Ende zu setzen. Die Mobilitätsagentur muss aufgelöst werden", so Juraczka abschließend.

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