Juraczka: Rechnungshofbericht bestätigt Polit-Pfusch bei Umbauplanung der Mariahilfer Straße

Wien (OTS) - "Nur um im Wahljahr 2015 mit den Umbauten fertig zu sein, wurde auf Biegen und Brechen eine Eil-Ausschreibung durchgeführt, die die Ergebnisse der Bürgerbefragung außer Acht ließ. Die durch den politischen Druck verursachten Zusatzkosten für nachträgliche Projektänderungen und Projekterweiterungen müssen jetzt die Steuerzahler tragen", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in Reaktion auf einen heute veröffentlichten Bericht des Stadtrechnungshofes.

Laut Stadtrechnungshof Wien sollte die Bauzeit ursprünglich bis 2018 andauern, diese wurde aber in weitere Folge auf die Jahre 2014 und 2015 reduziert. Dadurch stand für die Planungs- und Ausschreibungsphase "ein sehr verkürzter Zeitraum zur Verfügung".

Manfred Juraczka: "Der politisch verursachte Zeitdruck führte dazu, dass die Ausschreibung bereits vor der Bürgerbefragung erstellt und die Ergebnisse der Bürgerbefragung in die Planung nicht mehr eingearbeitet wurden. Projektanpassungen wie etwa die von den Bürgern verlangten Querungen fanden keine Berücksichtigung."

"Aus wahltaktischen Gründen ein solches Planungschaos zu verursachen ist politisch unredlich und sachlich extrem unprofessionell. Die dadurch verursachten Mehrkosten gehen politisch ausschließlich auf das Konto von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou - zahlen müssen diesen Polit-Pfusch allerdings die Bürger", so Juraczka abschließend.

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