FPÖ-Leyroutz verurteilt diktatorischen Stil von LH Kaiser im Kärntner Ärztestreit

Öffentlichkeit wurde belogen! - Budget entspricht nicht den Mastrichtkriterien

Klagenfurt (OTS) - "So ein Stil wird eigentlich nur in Diktaturen gepflegt", zeigt sich der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Kabeg-Aufsichtsrat Mag. Christian Leyroutz, über das einseitig verordnete Zwangsgesetz des neuen Gehaltsschemas für Kärntens Spitalsärzte empört. "Von uns wird es im Kärntner Landtag für dieses Gesetz jedenfalls keine Zustimmung geben, da die Lösung nicht im Konsens mit den Ärzten entstanden ist und vor allem junge Ärzte eklatant benachteiligt", kündigt Leyroutz an.

Leyroutz zeigt sich auch überzeigt davon, dass die politisch Verantwortlichen LH Peter Kaiser (SPÖ) und Gesundheitsreferentin LHStv. Beate Prettner (SPÖ) mit diesem Kraftakt den Konflikt mit den Ärzten nicht gelöst, sondern eher prolongiert haben. Auch den Ärztemangel in unseren Spitälern werde man mit solchen Methoden nicht beseitigen.

Der FPÖ-Klubobmann macht auch darauf aufmerksam, dass diese Vorgehensweise ein Einbekenntnis dafür ist, dass das Budget 2015 einer Fata Morgana gleichkommt und nicht den Mastrichtkriterien entspricht. "Nicht nur rund um die HCB-Umweltkatastrophe hat man die Öffentlichkeit monatelang hinters Licht geführt, auch über die Finanzen der Kabeg wurde die Öffentlichkeit noch im November angelogen. Denn die 13,5 Mio. Euro für das neue Gehaltsschema wurden bewusst unterschlagen", schließt Leyroutz.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002