Haider zu Rauchen in Lokalen: FPÖ fordert Wahlfreiheit für Wirte

Gesamte Debatte ist massiver Wirtschaftsschaden für Tourismus

Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund der heutigen Beratung seitens der Bundesregierung in Sachen Nichtraucherlokale, stellte heute der Tourismussprecher der FPÖ, NAbg. Mag Roman Haider fest. "Diese ständige Bevormundung durch die Verantwortlichen ist ärgerlich." Was spreche dagegen, die Unternehmen endlich in Ruhe arbeiten und wirtschaften zu lassen? "Warum muss man ihnen ständig mit Vorschriften das Wirtschaften erschweren?", zeigt sich der Obmann des parlamentarischen Tourismusausschusses davon überzeugt, "dass jeder Unternehmer wohl am besten weiß, was seine Kunden wollen. Warum soll er sich nicht dazu entscheiden, ein Raucherlokal zu führen", tritt Haider für die Wahlfreiheit der Wirte ein. "Jedem Gast bleibt es frei, ob er in ein Raucher- oder Nichtraucherlokal gehen will."

Der FPÖ-Tourismussprecher spart nicht mit seiner Kritik an der Bundesregierung: "Die gesamte Vorgehensweise ist schädlich für die Wirtschaft. Sie zeigt aber aber auch deutlich, mit welchem Dillentantismus die Regierenden handeln. Zuerst schreiben sie den Unternehmen teure Umbauten vor und jetzt sollen die getätigten Investitionen umsonst gewesen sein. Ausbaden müssen diesen Murks die Wirte. "Und sollte es für die Umbaumaßnahmen eine Entschädigung seitens des Staates geben, werden die Steuerzahler für diese Unfähigkeit und Sprunghaftigkeit zur Kasse gebeten. Würden unsere Betriebe so wirtschaften wie die Regierung - dann gute Nacht, Österreich", so Haider.

"Kopfschüttelnd muss man diesem traurigen Schauspiel zusehen", verweist der freiheitliche Tourismussprecher darauf, dass im Tourismusbereich genügend offene Baustellen vorhanden sind. "Im Jahr 2014 gab es im Tourismus ein Plus von 10,4 Prozent an vorgemerkten Arbeitslosen. Auch die Zahl der auszubildenden Lehrlinge ging zurück. Darum sollten sich die Verantwortlichen endlich kümmern. In wirtschaftlich angespannten Zeiten wäre es wichtiger, die Unternehmer zu unterstützen und sie nicht ständig mit Vorschriften und Ärgernissen zu überfrachten", so Haider abschließend.

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