Terror in Paris: 43 ORF-TV-Sendungen, davon 10 Spezial-„ZiB“-Ausgaben seit 7. Jänner, 4,4 Millionen Zuschauer

Mehr als 300 Radiobeiträge, VoD-Schwerpunkt in ORF.at

Wien (OTS) - Mit der am 11. Jänner 2015 um 16.00 Uhr in ORF 2 live vom Wiener Heldenplatz übertragenen "Gedenkstunde für Frankreich" hat allein das ORF-Fernsehen - nach den ersten Agenturmeldungen zu den Terroranschlägen in Paris am 7. Jänner kurz nach 12.00 Uhr - seit 7. Jänner, 13.00 Uhr, in insgesamt 43 Sendungen (davon zehn "ZiB spezial"-Ausgaben) und Diskussionsrunden ("Runder Tisch", "IM ZENTRUM") mit Live-Schaltungen nach Frankreich berichtet. Die Berichterstattung der ORF-TV-Information sahen dabei 4,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis), das sind 61 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Darüber hinaus widmeten und widmen sich auch zahlreiche TV-Magazine wie "Thema", "Kulturmontag", "kreuz und quer" oder "Weltjournal" dem vorherrschenden Thema dieser Tage. ORF III zeigte am 11. Jänner zudem live die Gedenkfeierlichkeiten in Paris.

Zusätzlich zur aktuellen Berichterstattung der ORF-Radios Ö1, Ö3 und FM4 in den Nachrichten und Journalen mit insgesamt mehr als 300 Meldungen und Beiträgen gab und gibt es weitere Sendungen aus Anlass der Terroranschläge in Paris. In Ö1 sprach am 7. Jänner in "Von Tag zu Tag" der Historiker und Publizist Jerome Segal über die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo". Die Mittwochsrunde im "Journal Panorama" diskutierte über "Terror in Paris: wie tödlich kann Satire sein?", im "Journal zu Gast" (10. Jänner) war Edit Schlaffer, Gründerin und Obfrau des internationalen Vereins "Frauen ohne Grenzen". In der Ö1-Sendung "Praxis - Religion und Gesellschaft" diskutieren am Mittwoch, dem 14. Jänner, um 16.00 Uhr zum Thema "Satire darf alles! - Was darf die Religion?" live im Studio u.a. Bischof Michael Bünker, Thomas Maurer, Carla Amina Baghajati, Pressesprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich und Eduard Habsburg, katholischer Philosoph.
Am Sonntag, dem 11. Jänner, war Arabien-Experte Asiem El Difraoui zu Gast im Ö3-"Frühstück bei mir". radio FM4 hat am Tag des Anschlags auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" quer durch alle Sendungen berichtet und sich mit ständigen Updates zu Wort gemeldet. In den Tagen danach gab es täglich Analysen, Kolumnen, Interviews und Berichte zu den neuesten Entwicklungen, sowohl auf FM4 on air als auch online auf fm4.ORF.at. Am 13. Jänner befasst sich die Diskussionssendung "FM4 Auf Laut" ab 21.00 Uhr mit dem Thema "Satire nach Charlie Hebdo".

Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT haben im Rahmen ihrer aktuellen Berichterstattung seit 7. Jänner minutenaktuell und umfassend über das tragische Geschehen in Frankreich sowie die Reaktionen in Österreich und international berichtet. Die ORF-TVthek brachte alle ORF-(Sonder-)Sendungen zum Terror in Frankreich als Live-Stream und stellt weiterhin einen umfangreichen Video-on-Demand-Schwerpunkt bereit.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "In den tragischen und dramatischen Tagen seit den Terroranschlägen am 7. Jänner war der ORF wiederum in all seinen Medien die wichtigste und meistgenutzte Informationsquelle der Österreicherinnen und Österreicher. Die Redaktionen in allen Medien, allen voran die Leiterin des Korrespondentenbüros Paris, Eva Twaroch, haben mit größtem Einsatz berichtet, analysiert, eingeordnet und Hintergründe ausgeleuchtet. Die mit dem Terror verbundenen Themen und die daraus entstehenden Herausforderungen für die europäischen Gesellschaften werden auch in den kommenden Wochen im Fokus zahlreicher Programme stehen."

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Auch wenn es bei feigen Attentaten wie diesen eine traurige Pflicht ist, ist es unsere Aufgabe, den Österreicherinnen und Österreichern unserem Auftrag entsprechend umfassend, umsichtig, schnell und kompetent aktuelle Information zu liefern, mit größter journalistischer Sorgfalt Hintergründe zu beleuchten und Zusammenhänge aufzuzeigen. Nur mit einem topprofessionellen Team, wie es die ORF-Redakteure und -Mitarbeiter sind, ist es möglich, in allen regulären und 'ZiB spezial'-Ausgaben und den ORF-Magazinen punktgenau, ausführlich und ohne Redundanz zu berichten. Das ist besonders wichtig, um dem Publikum ein differenziertes Einordnen der Geschehnisse zu ermöglichen und unserer Verantwortung gerecht zu werden, durch gelebte Objektivität undifferenzierten Antiislamismus hintanzuhalten."

ORF-Radiodirektor Mag. Karl Amon: "Diese grauenhaften, entsetzlichen Attentate sind ein massiver Angriff auf Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und ein unverzeihlicher Anschlag auf die demokratischen Werte. Die ORF-Radios haben auf allen Sendern durch umfangreiche Analysen, Beiträge, Fachdiskussionen, Faktendarstellung und Interviews dem Publikum ein umfassendes, promptes und punktgenaues Bild geliefert."

Ing. Michael Götzhaber, ORF-Direktor für Technik, Online und neue Medien: "Umfassende Berichterstattung bedeutet auch, dass die neuesten Informationen dort verfügbar sind, wo das ORF-Publikum informiert werden will. Aus diesem Grund haben sich die ORF-TVthek und mobilen Anwendungen zu einem unverzichtbaren digitalen News-Zusatzservice für unser Publikum entwickelt, das besonders bei einer Tragödie wie den 'Charlie Hebdo'-Attentaten als News-Homebase genutzt wird. Das umfassende Vertrauen in die ORF-Nachrichten spiegelt sich dabei auch in der mobilen und Online-Nutzung wider."

Weitere ORF-TV-Sendungen zu den Attentaten von Paris

"kreuz und quer: Der europäische Gotteskämpfer" - Dienstag, 13. Jänner, 22.35 Uhr, ORF 2

"Big A", ein dänischer Drogendealer und säkularer Muslim, schwört der Kriminalität ab - und meint, die Religion für sich entdeckt zu haben. Er will Allah dienen und zieht in den Dschihad nach Syrien. Der Film des Journalisten Nagieb Kahja folgt "Big A" bis an die Front und gewährt einen seltenen Einblick in die sonst abgeschottete Welt europäischer Gotteskämpfer in Syrien. Um 23.05 Uhr folgt die Dokumentation "Können Haare Sünde sein?" über religiöse Kopfbedeckungen.

"Weltjournal: Islam extrem weltweit" - Mittwoch, 14. Jänner, 22.30 Uhr, ORF 2

Der mörderische Feldzug gegen Ungläubige hält die Welt immer wieder in Atem, zuletzt beim Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris. Europas Sicherheit ist in Gefahr, man befürchtet weitere Anschläge radikalisierter Kämpfer und die Folgen dieses Kampfes bekommt die ganze Welt zu spüren. Während "Islamischer Staat" die politische und gesellschaftliche Ordnung in Nahost auf den Kopf stellt, etablieren sich weltweit neue Terror-Netzwerke: von Nigeria über Nordafrika, Pakistan bis Indonesien - dort sind die Erben von Al Kaida auf dem Vormarsch und finden immer neue Verbündete und Einflusszonen. Das "Weltjournal" zeigt die brisanten Verbindungen der Terror-Netzwerke auf und Experten erklären, warum uns der Terror im Namen des Islam noch lange beschäftigen wird: Fakten, Hintergründe und Analysen zu einer globalen Bedrohung.

"WELTjournal +": "Drohnenkrieg - Der leise Hightech-Tod" - Mittwoch, 14. Jänner, 23.05 Uhr, ORF 2

Beim zweiten Irakkrieg im Jahr 2003 kamen sie zum ersten Mal testweise zum Einsatz: unbemannte Flugkörper, die landläufig als Drohnen bezeichnet werden. Mit ihrer Hilfe sollen Terroristen aufgespürt und vernichtet werden. Doch was die Militärs gerne verschweigen: Sie treffen nicht selten Unschuldige, darunter unzählige Frauen und Kinder. Alleine bei Einsätzen in Pakistan sollen auf diese Weise innerhalb weniger Jahre mehr als 3.000 Menschen aus der Luft getötet worden sein. Die Insider-Reportage erklärt, wie ein Soldat in einem Bunker in den USA praktisch an jedem Ort der Welt einen Luftangriff per Drohne starten kann. Das "WELTjournal +" deckt außerdem auf, dass bereits in zehn Jahren kriegerische Auseinandersetzungen vollständig von Robotern und anderen Hightech-Geräten ausgefochten werden können. Sie sollen dann sogar in der Lage sein, sich ihre Ziele selbst auszusuchen.

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