FP-Landbauer: Einseitige Polit-Diskussionen sind unverzüglich abzustellen

FP-NÖ fordert ausgewogene politische Bildung an Schulen

St. Pölten (OTS) - "Erst in der letzten Landtagssitzung haben wir davor gewarnt, dass politische Bildung an Schulen oftmals von wahlwerbenden Parteien missbraucht wird und einen diesbezüglichen Antrag eingebracht. Wie wichtig eine sichergestellte Ausgewogenheit wäre, zeigt nun eine Polit-Diskussion in der HAK Wiener Neustadt, wo lediglich Mandatare von ÖVP und SPÖ anwesend waren", so der freiheitliche Jugendsprecher LAbg. Udo Landbauer.

Spätestens seit Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr wahlberechtigt sind, sei es notwendig, ihnen politisches Grundwissen zu übermitteln, um ihnen die Teilnahme am politischen Willensbildungsprozess zu ermöglichen bzw. zu erleichtern. Positive Erscheinungen, wie Podiumsdiskussionen und ähnliche Veranstaltungen, gingen einher mit durchaus negativen Auswüchsen des erweiterten Adressatenfeldes für wahlwerbende Parteien.

"Der Missbrauch im Bildungsbereich reicht von parteipolitisch motivierten Äußerungen mancher Lehrer, über Wahlwerbung an bzw. vor Bildungseinrichtungen, bis zu Auftritten einzelner Politiker an Schulen. Unbedingt notwendig wäre daher, dass bei Auftritten von Politikern sichergestellt ist, dass stets alle in die Gesetzgebung eingebundenen Parteien gleichermaßen vertreten sind", fordert Landbauer.

"Um den jungen Menschen eine freie und unbeeinflusste Meinungsbildung zu ermöglichen, sind Objektivität und Ausgewogenheit als oberste Gebote in der politischen Bildung zu erachten. Eine Polit-Diskussion wie sie in der HAK stattgefunden hat ist ein absolutes No-Go und strikt abzulehnen. Allerdings erklärt dieses mehr als zweifelhafte Verständnis von politischer Fairness auch, warum ÖVP und SPÖ unseren Antrag abgelehnt haben", so Landbauer abschließend.

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