Diakonie fordert neben Sicherheits- eine Integrationsoffensive

Jugendarbeit, Qualifizierung und Schutz vor Wohnungslosigkeit dürfen Spardiktat nicht zum Opfer fallen.

Wien (OTS) - Die Innenministerin hat nach den Terroranschlägen von Paris zur unmittelbaren Gefahrenabwehr eine Sicherheitsoffensive angekündigt. Diese Sicherheitsoffensive sollte nach Ansicht der Diakonie jedoch eine massive Präventions- und Integrationsoffensive beinhalten" betont Diakonie Direktor Michael Chalupka. "Jugendarbeit, Qualifizierung und Schutz vor Wohnungslosigkeit dürfen nicht dem Spardiktat zum Opfer zu fallen."

Besonders bei der Integration von anerkannten Flüchtlingen muss investiert werden. "Denn es fehlen heute hunderte Wohnungen für Flüchtlinge nach ihrer Asylanerkennung. Das führt sogar dazu, dass viele von ihnen von Obdachlosigkeit bedroht sind", betont der Diakonie Direktor. "Weiters fehlen flächendeckende Integrationsangebote, die Asylberechtigten österreichweit vergleichbare Integrationsunterstützungen garantieren, die bitter nötig wären", so Chalupka abschließend.

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