Laimer: NÖ SozialdemokratInnen gegen Verländerung des Bildungssystems

Pflichtfach Politische Bildung ab der sechsten Schulstufe gefordert

St. Pölten (OTS) - "Eine Verländerung der Personalhoheit ist weder zukunftsfähig, noch sinnvoll, sondern schafft wieder nur mehr Bürokratie und Kosten. In Österreich gibt es neun unterschiedliche Bau- und Raumordnungen, neun verschiedene Jugendschutzgesetze - aber der Beweis, dass diese dadurch effizienter sind oder höheres Einsparungspotential besteht, ist nicht gegeben", erklärt SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Robert Laimer.

Die SPÖ habe sich klar zur Bündelung der Personalhoheit für die PädagogInnen im Bildungsministerium bekannt, sagt Laimer: "Beim Bundesparteitag im November hat sich die SPÖ klar gegen eine Verländerung des Bildungssystems ausgesprochen. Ein einheitliches Bildungssystem muss vom Neusiedler See bis zum Bodensee, vom Ottensteiner Stausee bis zum Wörthersee Gültigkeit haben", weist Laimer auf einen einstimmigen Beschluss hin: "Für die niederösterreichischen SozialdemokratInnen ist eine Verländerung im Bildungsbereich keine ausgemachte Sache - denn Beschlüsse sind einzuhalten. Die sinnvollste Lösung ist ganz klar die Bündelung der Personalhoheit im Bildungsministerium."

Abschließend betont Laimer einmal mehr die Notwendigkeit eines Pflichtfaches zu Politischer Bildung in allen Pflichtschulen: "Der Unterricht, der auch dem besseren Verständnis für die Bedeutung eines Rechtsstaates dienen soll, sollte ab der sechsten Schulstufe einsetzen und natürlich ist es notwendig, dass die Finanzierung dieses Pflichtfaches gesichert ist, um es nicht durch den vom Finanzminister vorgegebenen Sparkurs schon von Vornherein scheitern zu lassen."

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