Haimbuchner: Dschihad-Rückkehrer haben kein Recht auf Staatsbürgerschaft mehr

"Wem terroristische Aktivitäten nachgewiesen werden, muss die Staatsbürgerschaft entzogen werden" - Radikal-islamistische Szene endlich strenger überwachen

Linz (OTS) - Bekanntlich gibt es rund 60 Rückkehrer aus dem Dschihad in Österreich, insgesamt 170 Personen aus Österreich zogen in den Heiligen Krieg nach Syrien oder in den Irak. Diese stehen gemäß der derzeit geltenden Gesetzeslage neun Monate unter Beobachtung und Innenministerin Mikl-Leitner selbst bezeichnet die Rückkehrer als "tickende Zeitbomben". "Wer sich dazu entscheidet, in einem anderen Land sich einer fremden Armee oder einer terroristischen Organisation wie der IS anzuschließen, hat die aus der österreichischen Staatsbürgerschaft resultierende Schutzwürdigkeit automatisch verspielt", spricht sich heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner dafür aus, "Dschihad-Heimkehrer mit österreichischem Pass die Rückkehr in unser Land zu verwehren. Wem terroristische Aktivitäten nachgewiesen werden, muss die Staatsbürgerschaft entzogen werden." Eine Ausweisung und ein Einreiseverbot seien nötig, spricht sich Haimbuchner dafür aus, die radikal-islamistische Szene endlich strenger zu überwachen. (schluss) bt

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