Acht Verkehrstote in den ersten elf Tagen des neuen Jahres

Hauptursache ist die, den winterlichen Verhältnissen, nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit

Wien (OTS) - Die Opfer in der vergangenen Woche waren fünf Pkw-Lenker, ein Pkw-Mitfahrer, ein Lenker eins Klein-Lkw und ein Fußgänger. Ein 20-jähriger alkoholisierter Pkw-Lenker überholte bei Dunkelheit in einer Kurve und kam dadurch von der Straße ab, ein 19-jähriger Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen.

Am Wochenende zwischen Freitag und Sonntag verunglückte ein Verkehrsteilnehmer tödlich.

Auf Bundesstraßen kamen in der Vorwoche drei Menschen ums Leben, auf Landes- und Gemeindestraßen je zwei und auf Autobahnen einer. Jeweils drei Verkehrstote mussten in Niederösterreich und Tirol beklagt werden, je ein Verkehrstoter in Oberösterreich und der Steiermark. Bei einem tödlichen Bahnunfall auf einer Eisenbahnkreuzung kam ein 16-jähriger Fußgänger, der den geschlossenen Vollschranken umlief, ums Leben.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in vier Fällen nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit und in je einem Fall Überholen, gesundheitliche Beeinträchtigung und Fehlverhalten eines Fußgängers. Bei einem Unfall konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden. Fünf Unfälle waren Alleinunfälle, zwei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet. In einem Fall kam es zu einem Fahrzeugbrand.

Vom 1. Jänner bis 11. Jänner 2015 gab es im österreichischen Straßennetz 8 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2014 waren es 14 und 2013 16.

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