Samariterbund: Rettungsgasse hilft, Leben zu retten

ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller bekräftigt die Wichtigkeit der Rettungsgasse

Wien (OTS) - "Der Nutzen der Rettungsgasse ist gegeben: Die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer ist seit der Einführung gesunken, Einsatzfahrzeuge können in der Regel ohne Zeitverzögerung zufahren", erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. Dass sich in der Praxis noch nicht alle Verkehrsteilnehmer an die Rettungsgasse halten, kommentiert Hundsmüller mit dem Hinweis, dass jede Veränderung Zeit braucht. "Aber die Entscheidung ist getroffen und wir befinden uns insgesamt auf einem guten Weg. Eine verzögerungsfreie Zufahrtszeit der Einsatzfahrzeuge erhöht die Überlebenschancen der Unfallopfer wesentlich. Ich appelliere daher einmal mehr an alle Verkehrsteilnehmer, den Einsatzfahrzeugen Platz zu machen."

Tatsächlich ist die Zahl der getöteten VerkehrsteilnehmerInnen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen laut dem Bericht des Rechnungshofes innerhalb der letzten Jahre deutlich gesunken. In der Praxis hängt das Funktionieren der Rettungsgasse durch die befragten örtlichen Einsatzkräfte sehr stark von den Gegebenheiten im jeweiligen Einsatzgebiet ab. Da der Pannenstreifen zum Abstellen von Fahrzeugen mit Pannen dient, ist dieser bei Unfällen oft blockiert. "Auch wird der Pannenstreifen den immer größeren Einsatzfahrzeugen oft nicht mehr gerecht. Gerade bei Straßen mit schmalem Pannenstreifen wird die überwiegend viel breitere Rettungsgasse als sehr positiv wahrgenommen. Auch größere Einsatzfahrzeuge können durch die Rettungsgasse sicher und ohne Zeitverzögerung zufahren", so Hundsmüller abschließend.

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