Verhandlung von Ärztegehältern nur durch legitimierte Ärztevertreter

Angestellten-Kurien der Ärztekammern vertreten alle Spitalsärzte und verfügen über Verhandlungsmandate

Wien (OTS) - Die Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) ruft die Politik auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene auf, österreichweit marktgerechte, attraktive Arbeitsbedingungen, insbesondere wettbewerbsfähige Besoldungsmodelle, umzusetzen. Gleichzeitig betont Bundeskurienobmann und ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer in einer Aussendung am Montag, dass die Angestellten Kurien "100 Prozent aller Spitalsärzte in Österreich" vertreten und über ein entsprechendes Verhandlungsmandat verfügen, wenn es darum gehe, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen.

"Die Angestellten Kurien können Kollektivverträge für die Spitalsärzteschaft abschließen und tun das bereits seit Jahren", so Mayer. Insofern sei es nur logisch, dass die Vertreter der Angestellten Kurien die Verhandlungen führen. "Die Steiermark und Salzburg haben gezeigt, dass vernünftige Ergebnisse nur durch Verhandlung mit den Angestellten Kurien zu erzielen sind. Die Politik und die Träger sind aufgefordert, mit den gesetzlichen Vertretern die Verhandlungen zu führen", so Mayer. Nur so können sichergestellt werden, dass am Ende auch akzeptable Ergebnisse auf dem Tisch lägen. (slv)

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