Juraczka: Wir brauchen endlich Reformen im Wiener Pensionierungsparadies!

Wien (OTS) - "Wien ist nicht nur ein negativer Vorreiter, wenn es um den höchsten Schuldenberg oder die grassierende Arbeitslosigkeit geht, sondern auch hinsichtlich des Pensionierungsparadieses für die Wiener Gemeindebediensteten, das seitens der Stadtregierung stets mit Zähnen und Klauen verteidigt und um jeden Willen aufrechterhalten wird", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka zum heutigen Bericht in der Tageszeitung "Die Presse".

Durch die Nicht-Umsetzung der Bundespensionsreform entstehen dem Steuerzahler Mehrkosten von 350 Mio. Euro im Zeitraum von 2010 bis 2047. Obwohl Häupl 2012 noch vollmundig versprach die Frühpensionierungen in Wien stärker zu kontrollieren, sind bis dato, wenn man sich die Zahlen vor Augen führt, keine substanziellen Fortschritte zu verzeichnen. Dem Wiener Steuerzahler kostet dieses System der Frühpensionierungen jährlich 200 Mio. Euro. "All diese Mittel hätte Wien aber dringend nötig, damit Investitionen vor allem in die Infrastruktur getätigt werden können, um diese Stadt fit für die Zukunft zu machen und das gravierende Problem der Arbeitslosigkeit endlich in den Griff zu bekommen", so Juraczka weiter.

"Obwohl Rechnungshof und Stadtrechnungshof bzw. das frühere Kontrollamt stets Strukturreformen einmahnen, wird seitens der Stadtregierung eine Vogel-Strauß Haltung an den Tag gelegt, die Probleme negiert und Reformen ständig blockiert. Doch eines muss Rot-Grün bewusst sein: Am Ende müssen diese Zeche wieder einmal die Bürgerinnen und Bürger bezahlen", so Juraczka abschließend.

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