RfW-Krenn: Nein zu diskriminierendem TTIP-Abkommen!

Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft nur ohne Einschränkungen der Sicherheit und Qualität!

Wien (OTS) - Die europäischen und österreichischen Standards in der Produktsicherheit und Dienstleistungsqualität sind außerordentlich hoch und haben sich gut bewährt. Regionale Produkte gelten darüber hinaus nicht erst seit dem Nachhaltigkeitstrend als ökologisch und sozial sinnvoller als Produkte, die tausende Kilometer per Luft- oder Wasserfracht hinter sich haben. Natürlich darf in einer globalisierten Welt der Handel nicht behindert werden (beispielsweise durch Strafzölle oder sinnlose bürokratische Hürden). Jedoch kann ein Handelsabkommen nur mit Einbeziehung aller demokratischen Mittel ausgearbeitet werden. Dazu bedarf es größtmöglicher Transparenz.

"Transparenz ist leider bei den aktuellen Verhandlungen der EU samt ihrer bevorzugten Lobbyisten nicht gegeben. Geheimzimmer-Verhandlungen sind nicht tragbar und schüren zudem den Verdacht, dass nicht das Interesse der Bevölkerung im Vordergrund steht, sondern die Interessen weniger Profiteure. Daher lehnt die Freiheitliche Wirtschaft RfW TTIP entschieden ab und fordert die Verantwortlichen zu einem offenen, transparenten und seriösen Dialog auf!", so WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Matthias Krenn.

Über das TTIP: Es handelt sich um ein Abkommen zur Angleichung der jeweiligen Gesetze und Regeln beider Wirtschaftsregionen (USA & EU) sowie die Stärkung von Investorenrechten. 93 Prozent der geheimen Vorverhandlungen wurden laut Attac Österreich mit Lobbyisten von Großkonzernen geführt. Unabhängige Organisationen sehen die soziale Sicherheit, Arbeitsrechte, Umweltschutz und demokratische Prozesse gefährdet.

Rückfragen & Kontakt:

RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender,
Bundesmedienreferat
office@rfw.at
http://www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001