Huainigg: Entwicklungszusammenarbeit wirkt

Huainigg fordert mehr Bewusstseinsbildung im "Europäischen Jahr für Entwicklung"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die EU-Kommission hat das Jahr 2015 als "European Year for Development" (EYD2015) ausgerufen. Das Motto lautet "Unsere Welt. Unsere Würde. Unsere Zukunft". Auch Österreich engagiert sich im Rahmen des EYD2015: Am 26. Jänner findet im Katastrophenhilfezentrum des Österreichischen Roten Kreuzes eine große Auftaktveranstaltung statt. Im Rahmen dessen haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Außenminister Sebastian Kurz und EU-Kommissar Neven Mimica Fragen zu stellen und bei interaktiven Erlebnisstationen die Tätigkeiten der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) kennenzulernen. "Wir sollten das EYD2015 nutzen, die EZA der EU aber auch Österreichs sichtbar zu machen und aufzuzeigen, welchen Nutzen diese für die Menschen vor Ort, aber auch für uns Österreicherinnen und Österreicher hat. Durch Projekte in Ländern des globalen Südens kann die dortige Lebenssituation der Menschen nachhaltig verbessert werden", sagt der ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg.

Er führt weiter aus: "Durch Friedenspolitik, Förderung demokratischer Strukturen, Unterstützung beim Aufbau eines funktionierendes Rechtssystems, Arbeitsplatzsicherung durch Förderung der Privatwirtschaft und vieler anderer Maßnahmen im Rahmen der EZA können Länder und Regionen stabilisiert werden, was ausdrücklich auch im Interesse Österreichs liegt. Nationale Krisen schlagen rasch hohe Wellen und lösen auch auf internationaler Ebene Diskussionen mit Konfliktpotenzial aus, wie man beispielsweise an der aktuellen Debatte rund um das Thema Migration sehen kann."

Ziel des EYD2015 ist, die Bürgerinnen und Bürger breit über die Aktivitäten der EZA und die aktuelle Entwicklungspolitik zu informieren. Laut Eurobarometer-Umfrage (2014) wissen 44 Prozent der Befragten nicht, wohin die Entwicklungshilfegelder des Landes fließen. "Gerade deshalb ist es wichtig, im EYD2015 Menschen zu erreichen, welche bisher wenig Berührungspunkte mit EZA gehabt haben", betont Huainigg.

Abschließend stellt Huainigg als Obmann des Instituts für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) das aktuelle Projekt "WheelDay 2015" vor: "Der Schlüssel zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen liegt in der Bewusstseinsbildung breiter Bevölkerungsschichten für Probleme und Herausforderungen, welche Menschen mit Behinderungen tagtäglich begegnen. Das vordergründige Problem ist nicht die Behinderung an sich, sondern Rahmenbedingungen, welche das Leben mit Behinderung erschweren. Um den Menschen den hohen Stellenwert von Hilfsmittelversorgung, Rehabilitation und Barrierefreiheit in Ländern des globalen Südens und besonders im ländlichen Bereich aufzuzeigen, wird am 5. Mai 15 ein so genannter WheelDay stattfinden, welcher von vielen verschiedenen Aktionen unterschiedlicher Akteure rund um dieses Datum begleitet werden wird".

Genauere Informationen zum "WheelDay" und Möglichkeiten, selbst daran teilzunehmen, finden Sie bald auf der Homepage des IUFE www.iufe.at.

Weitere Informationen zum EYD2015 finden Sie unter:
https://europa.eu/eyd2015/
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