FPÖ-Mödritscher: Hausärztlicher Bereitschaftsdienst ist nicht mehr gewährleistet

LHStv. Prettner trägt Verantwortung

Klagenfurt (OTS) - "Das Versagen der Landesregierung ist um ein trauriges Kapitel reicher", so kommentiert der freiheitliche Landesparteisekretär Ewald Mödritscher die Tatsache, dass viele Ärztesprengel derzeit keinen Bereitschaftsdienst zur Verfügung haben.

Das von LHStv. Dr. Beate Prettner ausgearbeitete Modell, wonach sich Mediziner freiwillig für den Bereitschaftsdienst melden können, ist schon zu Beginn zum Scheitern verurteilt. Der akute Landärztemangel in Kärnten ist in Verbindung mit der schlechten Bezahlung des Bereitschaftsdienstes ein Anschlag auf die Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung. Eine Verbesserung der Situation ist nicht in Sicht. In den nächsten zehn Jahren gehen zwei Drittel der Kärntner Landärzte in den Ruhestand und es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch fraglich, wie viele Kassenstellen nachbesetzt werden.

"Man kann von einem Landarzt nicht verlangen, dass er die ganze Nacht für 16 Euro pro Stunde Bereitschaft leistet und am nächsten Tag wieder der Arbeit in seiner Ordination nachgeht. Diese Doppelbelastung ist im Hinblick auf die große Verantwortung der Ärzte gegenüber ihren Patienten nicht vertretbar", so Mödritscher abschließend.

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