ASFINAG: STURMBÖEN AUF PACK SORGEN FÜR STROMAUSFALL IN TUNNELANLAGEN

Verkehr wird blockweise durchgeleitet; Bäume stürzten auf Straßen und Stromleitungen

Graz (OTS) - Windböen mit bis zu 120 Stundenkilometern sorgen seit den frühen Morgenstunden für Probleme in der Weststeiermark. Immer wieder stürzten Bäume um, auch Stromleitungen wurden durch den Sturm zerstört und damit ab etwa 8.30 Uhr auch die Versorgung der Tunnelanlagen auf der A 2 unterbrochen. Der Verkehr wurde anfangs über die Packer Bundesstraße B 70 umgeleitet, die jedoch seit dem späteren Vormittag ebenfalls durch mehrere umgestürzte Bäume blockiert ist.
Die ASFINAG leitet den Verkehr daher seit 11.30 Uhr im 2-Minuten-Takt blockweise durch die Tunnel durch - in Richtung Wien ab dem Kalcherkogeltunnel, in Fahrtrichtung Klagenfurt ab Steinberg. Die Dauer dieser Sondermaßnahme ist nicht abschätzbar, Reparaturtrupps des Energieversorgers arbeiten auf Hochtouren an der Behebung der Schäden.

Achtung, bei starkem Wind gilt: Geschwindigkeit verringern, Abstand vergrößern, Lenkrad - so wie man das immer tun sollte! - mit beiden Händen festhalten! "Und besondere Vorsicht, wenn man aus einem Tunnel oder windgeschützten Bereich wieder ins Freie fährt", warnt ASFINAG-Verkehrssicherheitsexperte Bernhard Lautner. "Die Kraft des Windes wird nämlich unterschätzt: Versuche haben ergeben, dass ein normaler Pkw bei einer Seitenwindgeschwindigkeit von 72 km/h und Tempo 100 um etwa einen Meter seitlich versetzt werden kann. Bei Tempo 140 können es bereits bis zu vier Meter sein!"

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Pressesprecher Steiermark und Kärnten
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