• 09.01.2015, 13:57:39
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Birgit Kraft-Kinz bleibt bei Forderung: Streichung der Werbeabgabe als Signal für längst überfällige Strukturreform

Fachgruppenobfrau für mehr Dynamik in der Werbebranche

Birgit Kraft-Kinz, Obfrau Fachgruppe Werbung und
Marktkommunikation

Utl.: Fachgruppenobfrau für mehr Dynamik in der Werbebranche =

Wien (OTS) - Birgit Kraft-Kinz, Obfrau der Fachgruppe Werbung und
Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien, bleibt als Vertreterin
von mehr als 9.000 Unternehmern bei der Forderung zur Abschaffung der
Werbeabgabe. Sie tritt für eine Entlastung der Unternehmer in Form
eines Konjunkturbelebungspakets ein. Warum die Fachgruppenobfrau auf
eine Streichung pocht:

- Die Abschaffung der Werbeabgabe sei längst überfällig und ein
Symbol für versäumte Reformpolitik. Nur mehr Länder wie Thailand,
Senegal oder Nigeria halten an dieser exotischen Bagatellsteuer fest.

- Die Stärkung von österreichischen Unternehmen steht im Vordergrund.
Dabei spielt ihre Entlastung eine zentrale Rolle. Signale für die
Werbewirtschaft, als Rückgrat der österreichischen Wirtschaft, müssen
gesetzt werden. Hierbei ist die Abschaffung der Werbeabgabe einer von
vielen Schritten.

- Ein Konjunkturbelebungspaket ist notwendig, da Werbung und
Kommunikation den Wettbewerb stimulieren, die Innovation und darüber
den privaten Konsum ankurbeln, wie renommierte Studien belegen. Umso
wichtiger ist es, gerade für diesen Bereich Reformschritte und
Aktivitäten zu setzen.

Eine jüngst veröffentlichte EcoAustria Studie belegt die positiven
Effekte der Abschaffung der Werbeabgabe: Mehr als 100 Millionen Euro
können freigesetzt und 1.700 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die
Einhebung dieser Steuer ist unverhältnismäßig aufwändig: Allein elf
Prozent des Gesamtertrags, über zwölf Millionen Euro, entfallen auf
den benötigten administrativen Aufwand. "Wieder ein trauriger Beweis
dafür, dass eine Strukturreform schon längst erforderlich ist. Im
internationalen Vergleich zeigt sich, welche Hemmnisse für unsere
heimischen Unternehmer daraus resultieren", meint Kraft-Kinz. "Die
nahezu einzigartige, exotische Abgabe bedeutet einen enormen
Wettbewerbsnachteil für die nationale Werbewirtschaft im europäischen
oder internationalen Vergleich. Darüber hinaus ist ein
Konjunkturbelebungspaket längst nötig. Rasches Handeln hilft uns
allen", so Kraft-Kinz weiter.

Über die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation -
Wirtschaftskammer Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer
Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig
sind, eine der größten Interessensvertretungen Österreichs. Sie setzt
sich für Österreichs Mittelstand gegenüber der Politik ein und
fördert ihre Mitglieder mit zahlreichen Serviceangeboten.

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