- 09.01.2015, 10:39:51
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APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?
Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Faymann, Kurz und Voves aktuell vorne
Utl.: Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der
österreichischen Politikerinnen und Politiker - Faymann, Kurz
und Voves aktuell vorne =
Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking
heimischer Politikerinnen und Politiker auf
http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto
erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von
Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen
Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten
zeigen, wer die mediale Bühne von 02.01. bis 08.01.2015 am stärksten
nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter
Woche neu positionieren konnte.
Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche
erneut Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). Die SPÖ-interne Diskussion
über eine mögliche Ablöse von Faymann durch den
ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Christian Kern wurde vergangene Woche durch
Wortmeldungen des steirischen Landeshauptmanns Franz Voves (SPÖ)
erneut angeregt: Er halte Kern "mit Sicherheit für politiktauglich",
sagte Voves und widersprach damit den Äußerungen von
Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ), die Kern fehlende
Politikfähigkeiten attestiert hatte. Die Sozialdemokratie brauche
keine Angst vor Quereinsteigern zu haben, so Voves. Als Reaktion auf
Voves Aussagen gab Alt-Bundeskanzler Franz Vranitzky Faymann im
ORF-Radio Rückendeckung: Es gebe keinen Anlass zu Spekulationen,
versicherte Vranitzky. Bundeskanzler Faymann selbst äußerte sich
nicht zu der Debatte.
Auf Platz sieben im Ranking positionierte sich Gesundheitsministerin
Sabine Oberhauser (SPÖ) als Neueinsteigerin der Woche. Infolge des
Krebstodes des Journalisten Kurt Kuch ist die Diskussion um ein
generelles Rauchverbot in Lokalen erneut aufgeflammt. Dessen
Durchsetzung hat sich Gesundheitsministerin Oberhauser zum
politischen Ziel für 2015 gemacht. "Ich habe immer gesagt, dass das
Rauchverbot in der Gastronomie spätestens 2018 in Kraft treten soll.
Jeder Tag früher ist ein Freudentag für mich", sagte Oberhauser im
"Standard". Überaschende Unterstützung für ihr Vorhaben bekommt
Oberhauser von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Für
Mitterlehner ist die finanzielle Entschädigung der Wirte, die
aufgrund der vorherigen Gesetzesänderung bauliche Investitionen
getätigt haben, ein zentraler Punkt. Oberhauser kann sich
diesbezüglich verbesserte steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für
betroffene Gastronomen vorstellen.
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