Korrektur zu OTS0151 vom 8. Jänner - ORF-III-Programmänderung zu Terror in Frankreich: Karikaturist Gerhard Haderer in "Kultur Heute"

Wien (OTS) - Das Gespräch mit dem Karikaturisten Gerhard Haderer in "Kultur Heute" findet nicht heute, sondern morgen, am Freitag, dem 9. Jänner 2015, statt.

Korrigierte Neufassung: ORF-III-Programmänderung zu Terror in Frankreich: Karikaturist Gerhard Haderer in "Kultur Heute"
Außerdem morgen: Romanverfilmung "Die Schrift des Freundes" und Dokumentarfilm "Teuflische Karikaturen"

Aus aktuellem Anlass ändert ORF III Kultur und Information sein Programm am Freitag, dem 9. Jänner 2015:

In der morgigen Ausgabe von "Kultur Heute" (19.50 Uhr) spricht Karikaturist Gerhard Haderer mit Ani Gülgün-Mayr u. a. über das Recht auf freie Meinungsäußerung als demokratisches Grundprinzip. Im Jahr 2005 war der österreichische Künstler in Griechenland wegen Religionsbeschimpfung durch seinen Komikband "Das Leben des Jesus" in erster Instanz zu sechs Monaten Haft bzw. einer Ersatzgeldstrafe von 1.600 Euro verurteilt worden. Das Urteil wurde noch im selben Jahr im Berufungsverfahren aufgehoben.

Anschließend steht um 20.15 Uhr die ORF-Literaturverfilmung "Die Schrift meines Freundes" nach dem gleichnamigen Roman von Barbara Frischmuth auf dem Programm. In Topbesetzung - Karl Markovics, Heio von Stetten und Jaschka Lämmert - erzählt der von Fabian Eder im Jahr 2004 inszenierte Film die Geschichte einer Computerspezialistin, die ein Programm zur Überwachung der Migrantenszene entwickelt und sich dabei in Hikmet, einen Denker türkisch-alevitischer Herkunft verliebt. Das TV-Drama behandelt die Angstreflexe der westlichen Gesellschaft angesichts der Bedrohung durch eine radikale Minderheit.

Danach, um 21.45 Uhr, spricht der dänische Regisseur und Journalist Karsten Kjaer in seinem 2007 entstandenen Dokumentarfilm "Teuflische Karikaturen" über die Selbstzensur der europäischen Medienlandschaft und plädiert für die uneingeschränkte Freiheit der Presse. Nach den gewaltsamen muslimischen Protesten über die im Herbst 2005 veröffentlichten Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" reiste der Filmemacher u. a. durch den Libanon, den Iran und die Türkei, nach Syrien, Katar, Frankreich und Dänemark, um mit Menschen zu sprechen, die während der Proteste eine tragende Rolle spielten.

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