Haider: "Normales Nebeneinander von Rauchern und Nichtrauchern muss möglich sein"

Nichtraucherlokale haben noch niemanden dazu gebracht, mit dem Rauchen aufzuhören

Wien (OTS) - Für den Vorsitzenden des parlamentarischen Tourismusausschusses, FPÖ-NAbg. Mag. Roman Haider "ist die derzeitige anlassbezogene Diskussion punkto generellem Rauchverbot in Lokalen absolut überzogen. Vor wenigen Jahren hat die Politik die Gastronomen dazu gezwungen in bauliche Maßnahmen zu investieren, damit die Bereiche von Rauchern und Nichtrauchern streng getrennt seien. Mit dem jetzigen Ansinnen, alle Lokale rauchfrei zu machen, droht, dass die Unternehmer mit ihren Investitionen überbleiben", so Haider.

"Oder glaubt wirklich irgendjemand, der Staat würde in der derzeitigen angespannten finanziellen Lage noch Geld über haben, um den Unternehmern das investierte Geld zu refundieren? Wenn der Wirtschaftsminister schon die von der Wirtschaftskammer angegebenen Zahlen in der Höhe von 100 Millionen Euro in Frage stellt, bin ich gespannt welche Lösungsansätze, außer die drastische Erhöhung der Tabaksteuer, ihm dann noch einfallen", zeigt sich Haider verärgert.

Generelles Rauchverbot in Lokalen hätte noch niemanden vom Rauchen abgehalten. All jene, die passionierte Raucher seien, würden sich in Zukunft dort aufhalten, wo Rauchen noch erlaubt sei. Somit hätten die Gastronomen zweimal das Nachsehen. "Zuerst bei den gesetzlich beauftragten Investitionen für die Trennung in Raucher und Nichtraucherbereich und nun weil ihnen die Gäste wegbleiben. Ich bin gespannt, welches die nächste Schikane ist, die sich die Bundesregierung einfallen lässt, um den Unternehmern Steine in den Weg zu werfen", so Haider abschließend.

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